12 ökologische Spülschwämme im Härtetest: Welche Produkte überzeugen?

Wir alle nutzen sie täglich, viele von uns schon am Morgen nach dem Frühstück. Sie sind meist recht günstig und man kann sie im Supermarkt in großen Paketen kaufen: Küchenschwämme. Der klassische gelbe Schwamm besteht aus Schaumstoff, einer Kunststoffsorte. Er hat eine raue, oft grüne oder blaue Seite, mit der wIr unsere Töpfe reinigen, die andere, gelbe Seite des Schwamms hingegen ist etwas feiner. Er ist heutzutage zu einem sehr wichtigen Küchenhelfer geworden und für die meisten von uns vermutlich gar nicht mehr wegzudenken. Doch auch der beste Schwamm ist irgendwann einmal aufgebraucht und landet dann, zusammen mit unseren anderen Lebensmittelverpackungen, im gelben Sack. Leider bestehen die nützlichen Schwämme nämlich, wie oben bereits gesagt, aus Kunststoff und darin liegt ihre entscheidende Schwachstelle: Tausende Schwämme landen so jährlich im deutschen Hausmüll. Doch das müsste nicht so sein: Schwämme könnten aus Sisal bestehen, einem Material, dass einem als Dartspieler geläufig ist, weil die Scheiben daraus gefertigt werden. Oder Bambus, wobei man den Schwamm überhaupt nicht wegwerfen sondern nur waschen müsste. In diesem Test möchte ich dir einmal ein paar solcher nachhaltiger Vertreter von Küchenschwämmen vorstellen!
Die Testergebnisse beruhen ausschließlich auf meinen Recherchen und meiner persönlichen Meinung und Einschätzung: Macht euch im Zweifel lieber selbst noch mal ein eigenes Bild von den Produkten.

1. Einleitendes zum Spülschwamm-Test

Die nachhaltigen Spülschwämme im Test sollen hinsichtlich mehrerer Kriterien betrachtet werden: Zuerst einmal will ich auf meinen ersten Eindruck von dem Produkt eingehen, insbesondere auf Dinge, die möglicherweise besonders auffallen. Dann folgt der Kernpunkt im Test, das Nutzungserlebnis: Ist der Schwamm beispielsweise besonders saugstark? Wie fühlt er sich an? Reinigt er gut? Natürlich werde ich auch auf das Material eingehen, aus dem das Produkt gefertigt ist. Zuletzt werde ich noch jeweils Stellung zum Preis-Leistungs-Verhältnis der Produkte nehmen und den Stückpreis pro Produkt angeben, damit man sie besser vergleichen kann. Wenn nun alles geklärt ist, sollten wir direkt in den Test springen!

2. Alle nachhaltigen Spülschwämme in der Übersicht

Verpackungsmaterial:

Almawin Traumzauber Eco Schwamm: Papier, Kunststoff

Sonett Öko-Spülschwamm: Papier

Chinchilla Luffa Spülschwamm: Papier

Hejverden Reinigungsschwamm: Papier

Leander Design Spülschwamm: Papier, Kunststoff

Greenw0rld Luffolle: Papier

EcoNatural by York Öko-Scheuerschwamm: Papier

Laevu Luffa Schwamm: Papier

Elexaclean Mikrofaser Spülschwamm: Papier, Kunststoff

Perfetto Eco Bamboom: Papier

Simiya Luffa Schwamm: Kunststoff

Wenko Modell Soft Silikon-Spülschwamm: Papier, Kunststoff

Produktmaterial: 

Almawin Traumzauber Eco Schwamm: Tenside, Stahlwolle, Vlies, Schwamm auf Sonnenblumenöl-Basis

Sonett Öko-Spülschwamm: Zellulose, Sisal, Recycling-PET

Chinchilla Luffa Spülschwamm: Luffa, Baumwolle 

Hejverden Reinigungsschwamm: Luffa, Zellulose, Hanf

Leander Design Spülschwamm: Baumwolle, Jutefasern

Greenw0rld Luffolle: Luffa, Baumwolle

EcoNatural by York Öko-Scheuerschwamm: Recycelte Synthetikfasern, Sisal

Laevu Luffa Schwamm: Luffa, Öko-Tex-Schnur

Elexaclean Mikrofaser Spülschwamm: Polyester, Polyamid, Polyurethan

Perfetto Eco Bamboom: Bambusfaser, Polyester, Polyurethan

Simiya Luffa Schwamm: Luffa, Baumwolle

Wenko Modell Soft Silikon-Spülschwamm: Silikon

Siegel: 

Almawin Traumzauber Eco Schwamm: Vegan Society Label

Sonett Öko-Spülschwamm: Vegan Society Label, FSC-zertifizierte Verpackung

Chinchilla Luffa Spülschwamm: Keine

Hejverden Reinigungsschwamm: amfori BSCI-zertifiziert

Leander Design Spülschwamm: Keines

Greenw0rld Luffolle: Keines

EcoNatural by York Öko-Scheuerschwamm: FSC-zertifizierte Verpackung

Laevu Luffa Schwamm: FSC-zertifizierte Verpackung

Elexaclean Mikrofaser Spülschwamm: Keines 

Perfetto Eco Bamboom: Keines 

Simiya Luffa Schwamm: Keines 

Wenko Modell Soft Silikon-Spülschwamm: Keines 

Vegan?: 

Almawin Traumzauber Eco Schwamm: Ja

Sonett Öko-Spülschwamm: Ja

Chinchilla Luffa Spülschwamm: Ja

Hejverden Reinigungsschwamm: Ja

Leander Design Spülschwamm: Ja

Greenw0rld Luffolle: Ja

EcoNatural by York Öko-Scheuerschwamm: Ja

Laevu Luffa Schwamm: Ja

Elexaclean Mikrofaser Spülschwamm: Ja

Perfetto Eco Bamboom: Ja

Simiya Luffa Schwamm: Ja

Wenko Modell Soft Silikon-Spülschwamm: Ja

Stückpreis: 

Almawin Traumzauber Eco Schwamm: 2,00€

Sonett Öko-Spülschwamm: 1,49€

Chinchilla Luffa Spülschwamm: 1,99€

Hejverden Reinigungsschwamm: 3,50€

Leander Design Spülschwamm: 4,95€

Greenw0rld Luffolle: 5,00€

EcoNatural by York Öko-Scheuerschwamm: 2,25€

Laevu Luffa Schwamm: 1,50€

Elexaclean Mikrofaser Spülschwamm: 2,82€

Perfetto Eco Bamboom: 8,81€

Simiya Luffa Schwamm: 1,00€

Wenko Modell Soft Silikon-Spülschwamm: 2,99€

Verfügbarkeit: 

Almawin Traumzauber Eco Schwamm: Hier checken*

Sonett Öko-Spülschwamm: Hier checken*

Chinchilla Luffa Spülschwamm: Hier checken*

Hejverden Reinigungsschwamm: Hier checken*

Leander Design Spülschwamm:  Hier checken*

Greenw0rld Luffolle: Hier checken*

EcoNatural by York Öko-Scheuerschwamm: Hier checken*

Laevu Luffa Schwamm: Hier checken*

Elexaclean Mikrofaser Spülschwamm: Hier checken*

Perfetto Eco Bamboom: Hier checken*

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Wenko Modell Soft Silikon-Spülschwamm: Hier checken*

3.1 Almawin Traumzauber Eco Schwamm

almawin-eco-spuelschwamm

Der Spülschwamm der deutschen Firma Almawin kommt im Zweierpack. Das Unternehmen aus Winterbach bietet neben Schwämmen noch eine Reihe anderer Reinigungsmittel an, wie Spülmaschinentabs oder Waschmittel. Die Produkte werden alle als sehr natürlich beworben und auch der Traumzauber Eco Schwamm soll aus sehr hochwertigen Materialien hergestellt sein. Wie er sich in unserem Test schlagen wird und was bei der Nutzung etc. besonders auffällt, das sehen wir uns jetzt an!

Erster Eindruck

Zuerst einmal fällt am Produkt negativ auf, dass es in Plastik verpackt ist. Blickt man auf Alternativen, die ausschließlich mit Papier auskommen, ist dies natürlich ein Nachteil. Die Verpackung des Produkts ist relativ sparsam bedruckt, man wird nicht mit Informationen überhäuft. Neben dem Firmennamen und der Produktbezeichnung sieht man das Versprechen, dass die Schwämme ein Seifendepot enthalten. Außerdem sind die Inhaltsstoffe sowie die Anschrift der Firma vermerkt. Das Produkt ist vegan, es trägt nämlich das Label der Vegan Society. Alles in allem bildet sich bei mir also ein positiver erster Eindruck, vor allem das Seifendepot ist ein Alleinstellungsmerkmal des Schwamms.

Nutzungserlebnis

Beim Öffnen riecht das Produkt nicht künstlich oder nach Plastik, stattdessen kann man den angepriesenen Seifenanteil klar herausriechen. Der Schwamm verfügt über eine graue, sehr harte Seite für Hartnäckiges und eine grüne, sehr weiche Seite. Dazwischen befindet sich schaumiges, weißes Material: Das Produkt ist also dreilagig. Bei der Saugstärke steht das Produkt dem herkömmlichen Küchenschwamm in nichts nach und erweist sich als sehr saugstark. Die harte, graue Seite des Schwamms besteht aus Edelstahlwolle und saugt sich nicht voll. Sie sollte deshalb natürlich nicht zu hart in der Hand gedrückt werden, da die Stahlwolle Verletzungsgefahr birgt. Allerdings reinigt die Edelstahlwolle des Schwamms zuverlässig auch hartnäckige Reste vom Geschirr. Auch das angekündigte Seifendepot macht sich bei der ersten Nutzung bemerkbar: Die Hände fühlen sich direkt seifig an und man hat auch olfaktorisch ein reines Gefühl beim Abspülen von Tellern und Geschirr.

Material


Im Inneren der beigelegten Broschüre, die man nach dem Öffnen ausklappen kann, wird noch einmal dargelegt, aus welchen nachhaltigen Materialien das Produkt hergestellt wurde: Der Schaumstoff zwischen Stahlwolle und Vlies wurde auf Basis von Sonnenblumenöl hergestellt und außerdem Okö-Tex zertifiziert. Das Öko-Tex-Label steht für schadstofffreie Textitlprodukte, stellt an die Träger aber nur bedingt hohe Ansprüche, die online recherchiert werden können. Sowohl die Stahlwolle als auf der Schaumstoff gehören in den Restmüll, können also gemeinsam entsorgt werden. Laut Hersteller kommen jeweils weniger als 5% nichtionische Tenside und anionische Tenside zum Einsatz. Tenside sind dazu da, den Schmutz im Wasser aufzulösen und können in zahlreichen Waschmitteln gefunden werden. Bei den anionischen Tensiden handelt es sich um Waschnuss-Extrakt, um eine natürliche Quelle also. Für das Seifendepot in der Stahlwolle werden 15-30% Seife verwendet. Mit dem Sonnenblumenöl, dem Edelstahl und den Waschnüssen kommen also keine tierischen Inhaltsstoffe zum Einsatz, was das Produkt vegan macht.

Preis-Leistung

Der Schwamm kostet im Laden 3,99€ im Zweierpack, das macht einen Stückpreis von knapp 2€. Online können die Preise dabei abweichen. Natürlich ist er damit wesentlich teurer als sein gelbes Pendant aus dem Discounter, was im Übrigen vermutlich auf alle Produkte in diesem Test zutreffen wird. Der Almawin-Schwamm verwendet ausschließlich natürliche Zutaten, die teurer im Einkauf sind als Industrieschaumstoff, was natürlich auch den höheren Preis rechtfertigt. Da Stahlwolle sehr beständig ist, scheint das Produkt eine lange Lebensdauer zu haben und aufgrund der hochwertigen Inhaltsstoffe geht das Preis-Leistungs-Verhältnis absolut in Ordnung.

3.2 Sonett Öko-Spülschwamm

sonett-oeko-spuelschwamm


Der Spülschwamm des Herstellers sonett aus Deggenhausen ist das zweite Produkt im Test: Es ist nicht doppelt beschichtet, sondern lediglich einseitig. Das extra Seifendepot sucht man hier natürlich auch vergebens, dafür wird der Schwamm aber als waschbar angegeben. Auch sonett vertreibt vielfältige Reinigungsmittel, von Spülmittel über Waschmittel bis hin zu Desinfektionen. Schauen wir uns jetzt einmal an, wie der Spülschwamm der Marke im Test abschneidet!

Erster Eindruck

Am Produkt fällt positiv auf, dass auf eine Plastikverpackung verzichtet wurde: Stattdessen kommt der Zweierpack Spülschwämme nur mit einer grünen Pappverpackung aus. Auf der Vorderseite findet man die Produktbezeichnung und den Hinweis, dass das Produkt aus Zellulose, Sisal und Recycling PET gefertigt wurde, auf der Rückseite wird noch einmal näher auf die Stoffe des Schwamms eingegangen. Positiv fällt aus, dass auch hier wieder das Logo der vegan society verwendet wurde, dazu das FSC-Logo, welches sich laut Herstellerangabe auf die Papierverpackung bezieht.

Nutzungserlebnis

Der Schwamm riecht, wie zu erwarten war, sehr neutral: Außerdem fällt auf, dass er im Vergleich zum Vorgänger oder gängigen Spülschwämmen relativ dünn ist. Das Schwammaterial aus Cellulose eignet sich für empfindliche Oberflächen, das kratzige Material für den hartnäckigen Schmutz. Der sehr dünne Schwamm passt sich aufgrund seiner schlanken Form gut an Oberflächen des Geschirrs an. Er ist relativ saugstark, wenn auch weniger saugstark als der Vorgänger im Test. Man merkt, dass es sich um ein natürliches Produkt handelt, nicht zuletzt aufgrund der braunen Farbe der rauen Schwammseite, was natürlich nicht negativ gemeint ist. Die raue Seite des Schwamms reinigt relativ zuverlässig Essensrückstände und Ähnliches, es ist aber zu erwarten, dass die Lebensdauer vermutlich kürzer ist als die des Edelstahlschwamms.

Material

Der sonett Öko-Spülschwamm besteht aus einer grünen, weichen Seite und einer hellbraunen Faserseite. Die schwammige, grüne Seite besteht aus 100% Zellulosefasern und wird vermutlich aus Holz gewonnen. Zellulose ist also ein rein pflanzliches Produkt. Die raue Schwammseite besteht zu 60% aus Sisal und zu 40% aus Recycling-PET. Sisalfasern werden aus einer Agavenpflanze gewonnen und kommen beispielsweise auch bei Seilen oder Matratzenfüllungen zum Einsatz. Reccycling-PET ist nichts anderes als das Material, aus dem unsere Getränkeflaschen gefertigt sind, also ein Kunststoff, der für dieses Produkt recycelt wurde. Der Schwamm ist mit Polyurethan verklebt, einem Kunststoff. Es kommen also fast ausschließlich natürliche und recycelte Stoffe zum Einsatz!

Preis-Leistung

Der Doppelpack sonett-Ökoschwämme kostet 2,98€, somit kostet ein Schwamm 1,49€. Das ist natürlich ebenfalls deutlich teurer als ein gelber Plastikschwamm, allerdings günstiger als das Vorgängerprodukt. Der Sonett-Schwamm punktet mit seinen nachhaltigen und natürlichen Inhaltsstoffen. Außerdem bleibt positiv in Erinnerung, dass lediglich 4 Bestandteile zur Produktion des Schwamms eingesetzt werden. Ein Preis von 1,49€ pro Schwamm ist daher vollkommen in Ordnung.

3.3 Chinchilla Luffa Spülschwamm

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Die Marke Chinchilla ist für uns ja nicht mehr unbekannt: Die vegane Zahnseide des Herstellers habe ich auf dieser Webseite bereits einem Test unterzogen. Heute sind die nachhaltigen Spülschwämme aus Luffa an der Reihe. Der Hersteller wirbt allgemein mit einem nachhaltigen Image. Neben der angesprochenen Zahnseide im Gläschen und den Luffaschwämmen gibt es beispielsweise noch Bambuszahnbürsten, Kokosnussschalen oder nachhaltige Rasierhobel zu kaufen. Nun aber wieder zum Luffa-Schwamm des Herstellers: Reinigt er wirklich zuverlässig? Aus welchen Materialien besteht er? Diesen Fragen und noch mehr werden wir uns jetzt annehmen!

Erster Eindruck

Das Produkt wird in einer Papierschachtel geliefert und ist als 6er-Pack online erhältlich. Die Verpackung ist natürlich bedruckt, allerdings nicht plastikbeschichtet, was schon einmal super ist! Auf der Vorderseite der Verpackung sehen wir zentral ein Bild des Hauptbestandteils der Schwämme: Der Luffagurke. Neben einem seitlich angebrachten Hinweis auf Social Media sehen wir die konkreten Kontaktkanäle noch auf der Rückseite der Verpackung. Darunter der Hinweis, dass der aus Luffa bestehende Schwamm schaumbildend und kratzerfrei reinigt. Neben einer kleinen Aufklärung darüber, worum es sich bei Luffa eigentlich handelt (wir klären dies später noch), sehen wir noch die Anschrift des Unternehmens und den Hinweis, dass unser Produkt aus Guangdong, China stammt. Alles in allem machen die Schwämme äußerlich also – auch in Hinblick auf das Verpackungsmaterial – einen nachhaltigen und guten Eindruck!

Nutzungserlebnis

Die Schwämme aus Luffa sind beim Öffnen komplett geschmacksneutral. Sie sind außerdem außergewöhnlich dünn, die Dicke beträgt nur wenige Millimeter. Es wird daher sehr interessant sein, wie saugstark sich das Produkt erweist. Beim Einweichen in Wasser geht der Spülschwamm tatsächlich in Sekundenschnelle auf und erweist sich als sehr saugstark. Es ist nicht so kratzig wie Stahlwolle sondern eher etwas weicher und geschmeidiger. Der Schwamm hat eine feine und eine etwas gröbere Seite. Spülmittel nimmt der Schwamm sehr gut auf, er schäumt außerdem schön. Er ist sehr flexibel, robust und reissfest. Damit steht er dem „gewöhnlichen“ Schwamm in nichts nach! Einziger kleiner Kritikpunkt: Das Material ist, wie bereits erwähnt, etwas weicher als Stahlwolle. Ich würde bei stark Eingebranntem erst dazu raten, es in heißem Wasser einweichen zu lassen. Der Schwamm liegt aufgrund seiner angenehmen und Größe gut in der Hand. Außerdem ist eine kleine Schlaufe am Luffaschwamm angebracht. Damit lässt er sich gut zum Trocknen aufhängen. Das Produkt überzeugt mich in der Nutzung absolut! Auch nach einigen Wochen reinigt es nach wie vor zuverlässig und stark!

Material

Der Chinchilla Küchenschwamm besteht zu 95% aus Luffa, auch Schwammkürbis genannt. Die Luffagurke ähnelt in Form und Aussehen stark einer Zucchini. Die geerntete Frucht der Luffapflanze wird nahezu ausschließlich für die Produktion der Luffaschwämme eingesetzt. Dafür wird das Perikarp, also das Fruchtgehäuse des Schwammkürbis genutzt. Im asiatischen Raum wird die Frucht auch verzehrt. Hierzulande stellt man aus Luffa noch weitere Artikel wie Massageschwämme oder Tierspielzeug her. Außerdem enthält der Küchenschwamm noch 5% Baumwolle, auf die wir an dieser Stelle aufgrund des geringen Anteils nicht näher eingehen werden. Dabei handelt es sich vermutlich um die Schlaufe des Küchenschwamms. Man sieht also, dass ausschließlich Naturmaterialien zum Einsatz kommen und Kunststoff hier nichts zu suchen hat. Beispielsweise wird das Produkt auch nicht verklebt, sondern miteinander vernäht. Damit ist das Produkt wesentlich umweltfreundlicher als die herkömmlichen Küchenschwämme und überzeugt mich daher.

Preis-Leistung

Die Luffa-Küchenschwämme von Chinchilla sind für etwa 12€ online erhältlich. Dafür bekommt man ein Paket von 6 Schwämmen, was einen Stückpreis von ungefähr 2€ macht. Die Schwämme sollten laut Angabe des Herstellers alle 4-6 Wochen ausgetauscht werden. Damit hält das Paket etwa ein halbes Jahr. Das Produkt ist tatsächlich sehr saugstark und nimmt Spülmittel gut auf, überzeugt also in der Anwendung. Außerdem handelt es sich um Naturmaterialien die bei der Herstellung verwendet werden. Der Stückpreis ist natürlich etwas höher bemessen als für den Plastik-Küchenschwamm. Man bekommt dafür aber einen gut reinigenden und sehr umweltfreundlichen Naturschwamm, der sein Geld in meinen Augen absolut wert ist!

3.4 Hejverden Reinigungsschwamm

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Über die Marke Hejverden ist online relativ wenig zu finden: Der Hersteller vertreibt anscheinend überwiegend Küchenschwämme. Hier haben wir allerdings direkt das nächste Produkt aus Luffa im Test. Außerdem kommt bei diesem Naturschwamm auch noch Zellulose zum Einsatz. Die Schwämme besitzen außerdem eine etwas unkonventionelle, achteckige Form. Ich bin gespannt, wie sich der hejverden Küchenschwamm im Test macht: Den ersten Eindruck, seine Leistung beim Abspülen und woraus er besteht, sehen wir uns jetzt an.

Erster Eindruck

Die achteckigen Küchenschwämme kommen natürlich auch in einer dazu passenden, achteckigen Schachtel. Diese besteht aus Papier, das ebenfalls nicht mit Plastik beschichtet ist, was natürlich positiv zu bewerten ist. Die Verpackung an sich bietet relativ wenige Informationen und ist minimalistisch gehalten, der Hersteller weist sie als umweltfreundlich aus und gibt den Tipp, sie als Aufbewahrungsbox weiterzuverwenden. Auf der Vorderseite sehen wir neben dem Markennamen und der Produktbezeichnung noch eine kleine, grüne Luffagurke abgebildet. Auf der Rückseite der Box werden dem Verbraucher dann nähere Informationen dazu gegeben, aus welchen Materialien die Küchenschwämme bestehen. Außerdem werden Tipps zur Anwendung des Produkts im Haushalt gegeben. Äußerlich machen die Spülschwamme also einen sehr nachhaltigen und umweltfreundlichen Eindruck

Nutzungserlebnis

Beim Öffnen der Schachtel riecht man hier einen leichten Eigengeruch, der aber nicht künstlich wirkt. Man sieht, dass die Schwämme aus zwei verschiedenen Seiten bestehen. Die Luffaseite des Schwamms ist kratziger und für Gröberes gedacht, die Zellulose-Seite fungiert als weicher Schwamm. An einer Kordel aus Hanf kann man das Produkt zum Trocknen aufhängen. Auch dieser Schwamm saugt sich bei Wasserzugabe erst einmal voll und geht wie der Chinchilla-Schwamm auf. Das Produkt ist sehr saugstark und nimmt das Spülmittel sehr gut auf. Die Zelluloseseite des Schwamms ist sehr weich und eignet sich daher sehr gut für feine Reinigung von Oberflächen. Die härtere Luffa-Seite hingegen eignet sich auch für festere Verschmutzungen. Auch hier gilt aber wieder: Stark Eingebranntem kann der Schwamm weniger entgegensetzen als beispielsweise Stahlwolle. Das Spülwasser lässt sich nach dem Benutzen gut aus dem Schwamm drücken und er trocknet beim Aufhängen an der Schlaufe schnell. Das Produkt überzeugt in der Nutzung sehr und hat im Vergleich zum Vorgängerprodukt den Vorteil, dass es sich durch zwei verarbeitete Materialien vielseitiger einsetzen lässt. Mit der Luffaseite lässt sich scheuern, die Zelluloseseite eignet sich für feinere Reinigung.

Material

Wie bereits angesprochen, besteht der Schwamm aus drei verschiedenen Materialien: Die raue Seite setzt sich aus Luffa (auch Schwammkürbis genannt) zusammen. Dabei handelt es sich um ein Naturmaterial: Die Frucht ähnelt im Aussehen einer Zucchini, in der Form einer Aubergine. Getrocknet sind die Fasern sehr saugstark und eignen sich für die Nutzung in Küchen- oder Badeschwämmen. Die weiche Seite dieses Schwamms besteht aus Zellulose. Das ist das Material, aus dem pflanzliche Zellwände bestehen. Baumwolle beispielsweise besteht zu einem großen Anteil aus Zellulose. Durch dieses Naturmaterial ist der Schwamm komplett biologisch abbaubar. Die beiden Seiten werden außerdem nicht miteinander verklebt, sondern vernäht. Auch hier kommt also kein künstlicher Stoff zum Einsatz. Die Hanfkordel, an der man den Schwamm zum Trocknen aufhängen kann, ist das letzte im Schwamm verarbeitete Material. Das macht ihn komplett nachhaltig und biologisch abbaubar, weil nur Naturprodukte zum Einsatz kommen. Damit ist er natürlich auch vegan. Er macht auf mich einen sehr guten Eindruck.

Preis-Leistung

Die hejverden-Küchenschwämme sind online im Viererpack erhältlich. Dieser kostet etwa 14€, was einen Stückpreis von 3,50€ macht. Damit ist der Schwamm bislang der Teuerste im Test. Bei der Nutzung hat er mich wirklich überzeugt: Er saugt Wasser und Spülmittel gut auf, ist durch weiche und härtere Seite flexibel einsetzbar und besteht ausschließlich aus Naturmaterialien. Wenn man auch hier davon ausgeht, den Spülschwamm alle 4 Wochen auszutauschen, dann hält die Packung 4 Monate lang. Für einen Preis von 14€ ist das in meinen Augen absolut in Ordnung, zumal man beim Kauf dieser Schwämme natürlich wesentlich nachhaltiger und umweltfreundlicher handelt als beim Griff zum Discountprodukt.

3.5 Leander Design Spülschwamm

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Das Produkt von Leander-Design ist in vielen optischen Ausführungen zu haben, es gibt verschiedenste Muster, je nach Gusto. Neben den Spülschwämmen werden noch eine Reihe weiterer Küchengegenstände angeboten: Dazu gehören beispielsweise Gewürzgläser Küchentücher oder Netzbeutel für Obst & Gemüse. Eine direkte Homepage habe ich zwar nach längerem Suchen gefunden, die Produkte werden aber vor allem über Amazon vertrieben. Mit diesem Produkt haben wir nun eine Abwechslung zu den vorangehenden Luffaschwämmen: Es besteht nämlich aus komplett anderen Materialien! Wie es sich im Test macht und ob es bei der Nutzung überzeugen kann, werden wir uns jetzt ansehen!

Erster Eindruck

Die Schwämme kommen in einem Zweierpack geliefert, das Muster ist wie gesagt frei wählbar. Es ist cool, dass der Konsument eine Auswahl hat, welches Muster er für die Küche bevorzugt. Die Schwämme werden von einer Papierbanderole zusammengehalten, welche mit einem Klebestreifen verklebt ist: Hier hätte man auch tacken können, das wäre umweltfreundlicher. Äußerlich gibt die Verpackung wenig her. Man liest den Namen des Herstellers und liest außerdem, dass das Produkt Made in Germany ist. Das ist natürlich sehr cool, da langen Transportwegen entgegengewirkt wird. Auf der Rückseite lesen wir, dass der Schwamm eine raue und eine weiche Seite aufweist, man damit also vielseitig reinigen kann. Außerdem kann man die Schwämme bei Bedarf auch in die Waschmaschine packen, sie sind damit also besonders lange haltbar! Alles in allem macht das Produkt also einen guten ersten Eindruck!

Nutzungserlebnis

Der Schwamm hat auf der weichen Seite ein quer verlaufendes, großes Etikett, das an beiden Seiten vernäht ist und deshalb eine Schlaufe bildet. Man kann seine Hand darunter schieben und hat das Produkt so besser in der Hand. Leider passen meine vier Finger kaum darunter. Für große Männerhände ist der Schwamm wohl eher nicht gedacht, man kann ihn aber ja auch mit drei Fingern nutzen. Bei der Nutzung riecht er in meinen Augen etwas gewöhnungsbedürftig, allerdings natürlich und nicht künstlich. Wasser nimmt das Produkt nicht so sehr auf, es saugt sich nicht besonders voll, was angesichts des Materials des Schwamms aber ganz normal ist. Bei der Zugabe von Seife schäumt er sehr gut und reinigt sehr zuverlässig. Beide Seiten sind allerdings eher schonend und fein. Bei sehr grobem Dreck kann mich der Schwamm eher nicht überzeugen: Die raue Seite ist einfach nicht vergleichbar mit der Reinigungskraft beispielsweise von Stahlwolle, weshalb man hier kleine Einbußen in Kauf nehmen muss.

Material

Wie bereits gesagt, besteht der Schwamm aus zwei verschiedenen Seiten und damit auch aus zwei verschiedenen Materialien. Die weiche Seite und auch das Innere des Schwamms bestehen aus Baumwolle. Diese hat den Vorteil, dass sie besonders saugfähig ist und auch besonders weich, damit also nicht kratzt. Sie ist außerdem langlebig und pflegeleicht, weshalb man sie auch bei 40 Grad waschen und danach einfach wiederverwenden kann. Die raue Seite des Produkts besteht aus Jutematerial. Die Jutepflanze ist bei uns nicht direkt beheimatet, sie kommt beispielsweise in Indien vor. Jutefasern werden nach der Ernte zuerst 20 Tage lang getrocknet und anschließend per Hand gelöst, ausgewaschen und erneut getrocknet. Sie ist besonders rau und stabil und eignet sich im Spülschwamm daher gut für Gröberes. Es werden für das Produkt 80% Baumwolle und 20% Jute eingesetzt. Ein sehr guter Eindruck also, da es sich ausschließlich um Naturmaterialien handelt. Aus welchem genauen Material die Schleife besteht oder ob es sich dabei auch um Baumwolle handelt, konnte nicht herausgefunden werden.

Preis-Leistung

Der Schwamm ist online im Doppelpack erhältlich. Dieser kostet 9,90 €, womit wir auf einen Stückpreis von 4,95 € pro Schwamm kommen. Das Produkt, das wir dafür bekommen, zeichnet sich durch enorm lange Haltbarkeit aus: Man kann ihn nämlich auch bis 40 Grad in der Waschmaschine waschen. Wenn das Produkt tatsächlich mehrmals problemlos und ohne kaputt zu gehen, gewaschen werden kann, dann ist es seinen Preis natürlich alleine aufgrund der Haltbarkeit mehr als wert! Die Reinigungsleistung des Schwamms überzeugt mich nur teilweise: Besonders hartnäckigem Dreck wird man damit nur sehr schwer Herr. Aber auch hier gilt für mich wieder: Bei Naturprodukten muss man eben kleine Einbußen in Kauf nehmen, außerdem ist es ganz logisch, dass diese etwas teurer sind, als das synthetische Massenprodukt. Der Preis geht für mich daher komplett in Ordnung!

3.6 Greenw0rld Luffolle

greenw0rld-luffolle

Mit dem Luffolle-Küchenschwamm haben wir ein optisch interessantes Produkt mit einer cleveren Idee im Test, dazu aber später noch mehr. Sie sind im Dreierpack online erhältlich, der Hersteller Greenw0rld bietet dabei aber noch eine Reihe anderer nachhaltiger Produkte an, wie zum Beispiel Bambusstrohhalme oder eine Trinkflasche. Die Firma ist noch jung, sie wurde erst im Sommer 2020 gegründet, wie auf der Homepage des Unternehmens zu lesen ist. Die beiden Gründer haben dabei die Vision, durch weniger Plastik zu einem umweltfreundlicheren und nachhaltigeren Planeten Erde beizutragen. Dabei haben sich die Gründer drei Missionen auferlegt, bei denen sie nach und nach ihre Mitmenschen, Vereine oder Abschlussklassen und nationale oder internationale Umweltinitiativen unterstützen möchten. Inwiefern der Luffolle-Küchenschwamm dabei helfen kann und ob er auch bei der Nutzung überzeugt, werden wir uns jetzt ansehen!

Erster Eindruck

Äußerlich wurde auch hier nicht besonders viel Verpackung verwendet, nur eine Papierbanderole hält die drei Schwämme zusammen, was natürlich sehr positiv zu bewerten ist. Auf der Vorderseite sehen wir, wie gewöhnlich, den Namen des Herstellers und die Produktbezeichnung. Der Küchenschwamm ist auch hier wieder 100% biologisch abbaubar, da nur Naturmaterialien verwendet wurden, was hier noch einmal vermerkt ist. Auf der Rückseite finden wir eine kleine, aus der Sicht eines Schwamm geschriebene Produktvorstellung. Bereits optisch fällt auf, dass die drei Schwämme verschiedenfarbige Etiketten tragen, hier wird auch klar, dass sich der Hersteller dabei etwas gedacht hat. Die Schwämme tragen nämlich verschiedene Farben, damit sie je nach Nutzen unterschieden werden können. So soll beispielsweise klar werden, dass der grüne Schwamm in der Spüle und der blaue Schwamm im Bad eingesetzt wird. Eine sehr coole und clevere Idee in meinen Augen!

Nutzungserlebnis

Wenn man an den Produkten riecht, fällt gar kein Geruch auf, sie sind absolut neutral. Auch dieses Produkt besteht wieder aus zwei Seiten, einer rauen und einer weichen. Das Material der rauen Seite kennen wir bereits: Luffa. Dementsprechend gut saugt sich diese auch mit Wasser voll. Bei der weichen Seite handelt es sich um Baumwolle. Schon beim vorhergehenden Produkt haben wir gelesen, dass Baumwolle sehr saugstark ist. Beide Seiten saugen sich auch in der Praxis sehr schnell und gut voll, auch Spülmittel nehmen sie super gut auf! Anfänglich sind sie tatsächlich eher hart und starr und lassen sich schwer in der Hand drücken. Das gibt sich allerdings relativ schnell. Die weiche Baumwollseite ist in meinen Augen qualitativ tatsächlich kaum von einem synthetischen Küchenschwamm zu unterscheiden, sie ist eher noch ein wenig weicher und saugstärker. Die harte Luffaseite reinigt auch gröberen Dreck relativ zuverlässig. Ich bin mit dem Produkt wirklich zufrieden!

Material

Wie bereits angesprochen, besteht der Schwamm lediglich aus 2 Materialien, die beide für uns schon alte Bekannte sind: Luffa und Baumwolle! Luffa stammt aus der Luffagurke, auch Schwammkürbis genannt. Sie gehört zu den Kürbisgewächsen und ähnelt optisch einer Zucchini oder Aubergine. Ihre Fasern sind sehr saugstark und kommen außerdem auch beispielsweise für Badeschwämme, Polsterfüllungen oder auch Tierspielzeug zum Einsatz. Theoretisch ist die Frucht auch essbar. Baumwolle ist, wie wir weiter oben bereits gelernt haben, enorm saugstark und strapazierfähig. Die Naturfaser ist außerdem waschbar, was wir ja von unseren Baumwollshirts her wissen. Der Baumwollanbau generell ist aber auch kritisch zu betrachten: Baumwolle wird in großen Monokulturen angebaut weshalb die Pflanze deutlich anfälliger für Schädlingsbefall ist. Hersteller greifen hier deshalb vermehrt zu Pestiziden und Herbiziden. Außerdem werden große Mengen Pestizide eingesetzt. Das mag ich diesem Produkt aber natürlich nicht anlasten, da ich nicht weiß, wo die verwendete Baumwolle herkommt. Sehr positiv ist natürlich, dass das Produkt komplett kompostierbar ist! Die verwendeten Materialien, deren Reinigungskraft und die Kompostierbarkeit überzeugen mich sehr!

Preis-Leistung

Die Greenw0rld-Spülschwämme sind im Vergleich zu anderen getesteten Produkten eher teuer und schlagen mit knapp 5 € das Stück zu Buche. Der Dreierpack kostet 14,99 €. Im Vergleich zu Küchenschwämmen aus dem Supermarkt ist das natürlich ein astronomischer Preis. Das Produkt hat aber mehrere Vorteile: Aufgrund der verwendeten Baumwolle und des Luffas lässt sich das Produkt bequem waschen, was seine Lebensdauer erheblich erhöht. Auch die Leistung stimmt, der Schwamm reinigt sehr zuverlässig. Er ist außerdem kompostierbar, hinterlässt also keine negativen Spuren in der Umwelt nach Ende seiner Nutzungsdauer. Außerdem ist es in meinen Augen ein cleveres Produkt, an den verschiedenfarbigen Etiketten, mit denen man die Schwämme je nach Einsatzfeld klar voneinander unterscheiden kann, sieht man, dass sich um das Produkt wirklich Gedanken gemacht wurden. Trotz des hohen Preises würde ich diese Schwämme wieder beziehen und bin überzeugt!

3.7 EcoNatural by York Öko-Scheuerschwamm

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Mit dem Produkt von EcoNatural by York haben wir nun ein polnisches Produkt im Test. Es ist außerdem besonders interessant, da es aus anderen Materialien als die vorhergehenden Produkte besteht, dazu später aber noch mehr. Die polnische Firma York setzt nun mit ihrer Eco-Serie auch vermehrt auf Nachhaltigkeit und will sich durch Produkte wie den Öko-Scheuerschwamm auf dem Markt etablieren. Die Marke vertreibt eine große Palette verschiedenster Reinigungsprodukte für den Haushalt, von Reinigungspads über Wischmops bis hin zu Reinigungshandschuhen umfasst die Produktpalette enorm viel, was für den Haushaltsputz nötig ist. Wie der nachhaltige Öko-Scheuerschwamm der Marke in unserem Test abschneiden wird, wird sich jetzt zeigen!

Erster Eindruck

Die Scheuerschwämme sind in einem Zweierpack erhältlich. Hier muss man ebenfalls direkt wieder positiv anmerken, dass zum Verpacken ausschließlich Papier verwendet wurde! Anhand der verschiedenen Sprachen auf der Verpackung merkt man, dass das Produkt von Polen aus in verschiedene Länder verkauft wird. Neben dem Logo des Herstellers sehen wir auf der Vorderseite direkt ein großes Bild einer Agave: Die raue Scheuerseite des Produkts besteht nämlich aus ebendiesen Fasern (auch Sisal genannt), welche laut Hersteller das Geschirr auch nicht verkratzen sollen. Auf der Rückseite wird man noch einmal darauf hingewiesen, dass das verwendete Material für die raue Seite rein natürlich ist. Außerdem soll man angeblich weniger Spülmittel für die Reinigung brauchen und der Schwamm soll extra weich sein. Er macht also alles in allem einen guten Eindruck.

Nutzungserlebnis

Wenn man den Schwamm aus seiner Papierverpackung zieht, riecht man direkt einen angenehmen Frischeduft. Dieser riecht zwar sehr rein, kommt mir persönlich aber weniger natürlich vor. Tatsächlich ist das Produkt in der Nutzung deutlich weicher als beispielsweise Luffaprodukte, es lässt sich gut drücken und ist nicht so starr und fest. Der Schwamm ist im Vergleich zu den handelsüblichen, synthetischen, gelben Küchenschwämmen tatsächlich eher dünn. In meinen Augen hält das Produkt allerdings das Versprechen des Herstellers und ist tatsächlich sehr soft. Die weiche Schwammseite ist sehr geschmeidig und fühlt sich auch angenehm in der Hand an, wenn man gerade mit der anderen, harten Seite reinigt. Letztere steht den rauen Seiten der synthetischen Schwämme in nichts nach, sie reinigt auch gröbere Unreinheiten zuverlässig. Mich hat erstaunt, wie gut die Sisalfasern das Spülmittel aufnehmen, was im Übrigen auch auf die weiche Seite des Schwamms zutrifft. Bei beiden ist das Ergebnis beim Abspülen absolut zufriedenstellend, auch das Versprechen des Herstellers, dass sensibles Geschirr wie beschichtete nicht verkratzt werden, kann ich unterschreiben. Das ist bei Naturmaterialien allerdings meist der Fall. Mich überzeugt der Schwamm von York.

Material

Das hier verwendete Material unterscheidet sich nun ziemlich von den vorherigen Produkten. Wir haben hier auch wieder zwei Materialien für zwei Schwammseiten. Die raue Seite des Schwamms besteht aus Sisalfasern, welche von der Agavenpflanze stammen. Sisal haben wir im Test schon ein mal gesehen und zwar beim Sonett-Spülschwamm. Das Material wird aufgrund seiner Strapazierfähigkeit auch für Taue und Seile verwendet. Der Großteil der Produktion findet dabei im südamerikanischen und afrikanischen Raum statt. Sisal zeichnet sich auch dadurch aus, dass es besonders saugstark ist. Diese Eigenschaft macht man sich beim Spülschwamm zunutze. Die andere Seite des Schwamms besteht laut Hersteller aus recyceltem Synthetikmaterial wie beispielsweise Polyester. Das Polyester trocknet schnell und ist ebenfalls besonders saugstark und strapazierfähig. Allerdings handelt es sich dabei natürlich nicht um ein Naturmaterial. Der Schwamm ist damit also beispielsweise nicht kompostierbar, wenn auch wesentlich umweltfreundlicher als „herkömmliche“ Küchenschwämme. Außerdem trägt er dazu bei, dass Plastik nicht verbrannt wird sondern die Recyclingquoten erhöht werden.

Preis-Leistung

Der Schwamm ist im Vergleich zu den anderen Produkten im Test eher günstig: Der Zweierpack ist für etwa 4,50 € online zu haben, das macht einen Stückpreis von 2,25 € pro Schwamm. Dafür bekommt man ein Produkt, dass hinsichtlich der Leistung wirklich überzeugt: Es ist sehr saugstark, besonders weich und hält sein Versprechen, empfindliches Geschirr nicht zu verkratzen. In der Nutzung überzeugt es mich wirklich. Die verwendeten Materialien sind weitestgehend positiv zu bewerten: Beim Kunststoff der weichen Seite handelt es sich um recyceltes Material, die raue Seite ist aus natürlichem Sisal. Das macht den Schwamm zu einer wirklich guten und effizienten Alternative in der Küche. Gerade wenn man nicht direkt 5 € für einen Öko-Schwamm ausgeben möchte, dann liegt man mit dem Öko-Scheuerschwamm von York definitiv richtig, ich würde ihn bedenkenlos weiterempfehlen!

3.8 Laevu Luffa Schwamm

laevu-luffaschwamm

Der Laevu-Luffaschwamm kommt direkt aus Berlin zu uns. Manch einer denkt sich jetzt bestimmt: Ohje, der wievielte Luffaschwamm ist das jetzt? Dabei bietet dieses Produkt im Test eine Besonderheit, zu der ich natürlich später noch kommen werde. Der Laevu-Schwamm soll laut Hersteller komplett frei von Plastik und von Chemie sein, was das Herz von Umweltfanatikern und Zero-Waste-Freaks natürlich höher schlagen lässt! Außerdem zahlt das Unternehmen für jedes gekaufte Produkt eine Spende, mit der ein Baum in Gebieten gepflanzt wird, denen die Entwaldung droht. Eine super coole Aktion in meinen Augen, die das Produkt noch nachhaltiger macht. Woraus es besteht und wie es in der Nutzung abschneidet, das werden wir uns jetzt näher ansehen!

Erster Eindruck

Die Laevu-Küchenschwämme und ihre Verpackung sind eher minimalistisch gehalten. Sie haben eine ovale Form und heben sich damit schon von den vorhergehenden Testprodukten ab. Auf der Vorderseite der einfachen Papierverpackung sehen wir das Logo und den Namen des Herstellers. Dazu bekommen wir noch ein Zitat von Mahatma Gandhi serviert, das sinngemäß besagt, dass sich unsere heutigen Taten auf die Zukunft auswirken werden. Auf der Rückseite sehen wir neben dem Strichcode außerdem, dass die Papierverpackung FSC-zertifiziert ist. Das und die Tatsache, dass beim Verpacken auf Kunststoff verzichtet wurde, gefällt mir sehr gut! Vorder- und Rückseite sind mit einem Mechanismus verbunden, bei dem Papierhaken in Papierösen greifen, damit wird nicht einmal Klebstoff zum Zusammenkleben benötigt! Auf der Innenseite wird der Käufer dann auf das oben angesprochene Programm hingewiesen, bei dem für das Pflanzen von Bäumen gespendet wird. Die Verpackung lässt sich sogar originell als Lesezeichen wiederverwenden! Sehr cool mitgedacht und eine ausgefuchste Verpackung!

Nutzungserlebnis

Die Luffa-Spülschwämme sind von Natur aus komplett geruchsneutral und frei von Chemie. Bei der Befeuchtung geht der Schwamm, wie üblich für Luffa sehr auf und gibt dann doch Geruch von sich, der allerdings rein natürlich wirkt. Hier sieht man nun schon die Besonderheit des Schwamms: Er besteht zwar nur aus Luffa, hat jedoch ebenfalls eine weiche und eine harte Seite! Die weiche Seite besteht aus sehr feinen Fasern, welche durchaus fein reinigen, allerdings aber nicht beispielsweise mit Baumwolle vergleichbar sind. Die raue Seite des Schwamms hat regelrechte Luffa-Dornen. Wenn man sie in der Hand hat, da man gerade mit der weichen Seite reinigt, stechen sie aber absolut nicht unangenehm. Der Schwamm ist wirklich saugstark, wenn er auch in meinen Augen nicht ganz an synthetische Schwämme hinkommt. Wasser und Spülmittel nimmt er dennoch absolut zufriedenstellend auf. Er ist außerdem reißfest und lässt sich daher auch problemlos gröber nutzen. Das Material ist aber eher starr und fest, knautschen lässt sich der Schwamm schon weniger. Minuspunkt des Produkts: Es ist sehr groß und daher eher ungeeignet für enge Gläser, kleines Geschirr wie Espressotassen und so weiter. Nach der Nutzung kann man den Schwamm außerdem an einer kleinen Kordel zum Trocknen aufhängen, was sehr praktisch ist. Alles in allem ist das Ergebnis also zufriedenstellend.

Material

Das Material, das hier zum Einsatz kommt, ist uns natürlich schon ein Begriff, nämlich Luffa. Luffa kommt, wie bereits erwähnt, aus dem asiatischen Raum, wo die Frucht im Übrigen auch verzehrt wird. Hierzulande aber kommt sie eher in Produkten wie Badeschwämmen oder Tierspielzeug zum Einsatz. In der Vergangenheit wurde Luffa auch als Ölfilter auf Dampfschiffen genutzt! Dabei hat man sich die Saugfähigkeit des Naturmaterials zunutze gemacht, das natürlich auch bei diesem Spülschwamm eine zentrale Rolle spielt. Das interessante an diesem Schwamm ist, dass nur Luffa verarbeitet wird, allerdings sowohl zu einer weichen als auch zu einer harten Seite! Die weiche Seite ist dabei feinfasriger und glatter, die raue Seite hat regelrechte Dornen und abstehende Elemente, mit denen sich auch gröbere Unreinheiten beseitigen lassen. Man kann den Schwamm auch an einer Kordel aufhängen: Deren Material allerdings lässt sich nicht genau in Erfahrung bringen, sie erfüllt allerdings den Oeko-Tex Standard. Ich bin mir allerdings relativ sicher, dass es sich um eine Baumwollkordel handelt. Damit besteht das Produkt sowie auch die Verpackung ausschließlich aus Naturmaterialien! Eine tolle Zusammensetzung also!

Preis-Leistung

Die Schwämme werden in einem Sechserpack zu einem Preis von 8,99 € geliefert. Das bedeutet, dass ein Küchenschwamm von Laevu auf schlanke 1,50 € kommt! Ich muss ganz ehrlich sein: Hinsichtlich der Nutzung wird der Schwamm für mich nicht Testsieger, er ist mir etwas zu groß und trotz seiner weichen Seite noch etwas zu hart, ich persönlich würde Baumwolle bevorzugen. Für den günstigen Preis von 1,50 € pro Stück bekommt man aber dennoch kein schlechtes Produkt: Es ist komplett kompostierbar und daher absolut umweltfreundlich. Auch wenn die harte Luffaseite vermutlich nicht jeden eingebrannten Essensrest beseitigt, reinigt der Schwamm recht zuverlässig. Außerdem trägst du durch den Kauf dazu bei, dass von der Entwaldung bedrohte Gebiete wieder aufgeforstet werden! Ich würde dir im Zweifel also auf jeden Fall dazu raten, diesen Schwamm einmal selbst auszuprobieren.

3.9 Elexaclean Mikrofaser Spülschwamm

elexaclean-spuelschwamm

Dieser Hersteller kann mit einem eigenen Online-Shop punkten: Zum Testzeitpunkt waren die Mikrofaser Spültücher dort sogar als eines der einzigen Produkte ausverkauft! Die Beliebtheit des Produkts verspricht natürlich Einiges. Ich habe das Produkt dennoch ergattern können und freue mich, es heute in dem Test vorzustellen. Online vertreibt Elexaclean noch eine Reihe weiterer Hygieneprodukte: Es gibt Glanztücher, Spültücher, Trockentücher oder auch Abtropfmatten. Eines haben fast alle Produkte gemeinsam: Für die Herstellung wurde Mikrofaser eingesetzt! Der Hersteller scheint sich darauf also spezialisiert zu haben. Wie sich die Spülschwämme des Kasendorfer Unternehmens im Test so machen, woraus sie bestehen und ob sie gut reinigen, werden wir uns jetzt näher ansehen!

Erster Eindruck

Die Elexaclean Mikrofaser-Schwämme werden im Dreierpack geliefert. Dabei fällt aus Umweltperspektive direkt negativ auf, dass für die Verpackung des Produkts Plastik verwendet wurde. Informationen zu den Schwämmen findet man auf einem darin steckenden Papierkärtchen abgedruckt. Neben dem Namen des Herstellers und der Produktbezeichnung sehen wir noch drei Werteversprechen: Hygienisch, Gründlich, Handlich. Die Schwämme sind tatsächlich relativ handlich, sie haben lediglich eine Größe von 10cm x 8cm. Außerdem sollen die Schwämme waschbar und schnell trocknend sein, was natürlich ein großer Vorteil ist: Das beugt der Entstehung von Keimen und Bakterien vor. Auch intensive Verschmutzungen wie Eingebranntes können die Schwämme laut Hersteller reinigen und sind somit ideal für den täglichen Gebrauch. Man sollte hier nochmal erwähnen, dass die Mikrofaser-Schwämme nicht nur für die Nutzung in der Küche vorgesehen sind: Sie können auch im Haushalt oder beispielsweise beim Autoputzen eingesetzt werden. Nachhaltig sind sie deshalb, weil man sie flexibel in der Waschmaschine reinigen und dann wieder einsetzen kann. Dennoch ist mein erster Eindruck eher negativ: Die Verpackung besteht aus Plastik und auch das Produkt scheint aus Kunststoff zu bestehen, dazu später aber mehr. Daher ist es nicht in dem Maße nachhaltig, in dem es online auch gerne beworben wird.

Nutzungserlebnis

Beim Öffnen der Plastikfolie fällt mir positiv auf, dass die Schwämme nicht künstlich riechen, obwohl sie aus Kunststoff bestehen. Sie weisen jeweils eine raue Seite für grobe Verunreinigungen und eine weiche Seite für sensibles Geschirr auf. Der Schwamm nimmt Flüssigkeit unter dem Wasserhahn sehr gut auf. Auch Spülmittel oder Seife saugt das Produkt gut ein. Die Mikrofaser-Schwämme sind enorm flexibel: Sie lassen sich gut knautschen und damit auch kleinste Spalten oder Öffnungen von Geschirr reinigen! Die beiden Seiten des Schwamms, rau und fein, überzeugen beide in der Nutzung: Die raue Seite reinigt auch Gröberes sehr zuverlässig, kratzt beim Abspülen aber nicht auf der Haut wie beispielsweise Stahlwolle. Die weiche Seite des Mikrofaser-Schwamms ist enorm schonend und reinigt sehr sorgfältig. Das Produkt lässt sich gut auswringen und auspressen: Beim Aufhängen zur Trocknung an der Schlaufe enthält es dann bereits kaum mehr Wasser. Der Schwamm überzeugt mich sehr in der Nutzung!

Material

Direkt auf der Verpackung lässt sich das Material der Schwämme nicht in Erfahrung bringen, im Internet findet man allerdings mehr Informationen. Der Schwamm setzt sich demnach aus 3 verwendeten Kunststoffen zusammen: Die Hülle besteht zu 80% aus Polyester. Polyester ist natürlich eine künstliche Mikrofaser, die sowohl auf der rauen als auch auf der weichen Außenseite des Produkts zum Einsatz kommt. Sie besteht aus umweltschädigenden Rohstoffen wie Kohle, Kalk und Erdöl. Es kommt beispielsweise auch bei PET-Flaschen oder künstlichen Fleece-Jacken zum Einsatz. Auch 20% Polyamid wird verwendet, welches sich durch Reißfestigkeit und Elastizität auszeichnet. Polyamid ist natürlich auch eine chemische Faser, nimmt Wasser allerdings sehr schlecht auf. Das legt nahe, dass das Polyamid für die raue Seite des Schwamms eingesetzt wurde. Unter der Hülle befinden sich als Füllmaterial 100% Polyurethan. Wenn es anbrennt oder besonders heiß wird, können dadurch Giftstoffe an die Umwelt abgegeben werden. Neben Haushaltsschwämmen bestehen auch noch Klebstoffe und Lacke aus diesem Material. Der synthetische Stoff ist sehr verschleißfest und resistent beispielsweise gegen Speisefette und Öle. So sehr der Schwamm mich in der Nutzung auch überzeugt: Er besteht leider ausschließlich aus Kunststoffen und ist daher nicht biologisch abbaubar. Mit einer hohen Wahrscheinlichkeit landet der Kunststoff nach dem Entsorgen in der Verbrennung und schadet damit der Umwelt. Der einzige Nachhaltigkeitsaspekt dieses Produkts ist die Waschbarkeit.

Preis-Leistung

Das Produkt ist online im Dreierpack zu einem Preis von 8,45 € erhältlich. Auf den einzelnen Mikrofaser-Schwamm heruntergebrochen macht das einen Preis von 2,82 €. Damit gehört dieser Schwamm zu den teureren Produkten im Test. Das Produkt von Elexaclean kann bei bis zu 60 Grad in der Waschmaschine gewaschen werden, was die Schwämme relativ lange haltbar macht. Die Leistung dieses Produkts überzeugt mich wirklich: Sie reinigen sehr zuverlässig, sind enorm saugfähig und dabei sanft zu sensiblem Geschirr. Außerdem trocknen die Schwämme nach dem Abspülen sehr schnell. Der große Nachteil des Produkts sind die Materialien, aus denen es besteht. Sie sind umweltschädlich in der Herstellung, da beispielsweise Erdöl benötigt wird. Wenn der Schwamm weggeworfen wird, werden die Stoffe aufgrund geringer Recyclingquoten von Plastik vermutlich nicht wiederverwendet, sondern verbrannt. Abschließend habe ich mir also ein durchwachsenes Urteil bilden können: In der Nutzung überzeugt dieses Produkt sehr, es reinigt mehr als zufriedenstellend! Verpackung sowie Material sind allerdings nicht umweltschonend. Das Produkt wird zwar als nachhaltig beworben, allerdings nur deshalb, da es mehrfach verwendbar ist. Man bekommt also ein Produkt, dass hinsichtlich der Geschirreinigung absolut sein Geld wert ist. Unter Berücksichtigung der künstlichen Stoffe, aus denen die Schwämme bestehen, würde ich mich allerdings eher nicht noch einmal zum Kauf entscheiden.

3.10 Perfetto Eco Bamboom

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Dieser Küchenschwamm aus Bambusfaser kommt vom italienischen Hersteller la Piacentina zu uns. Das Unternehmen verkauft im Rahmen der Linie Perfetto Eco ausschließlich nachhaltige Produkte. Da laut Aussage des Herstellers der Bedarf an recycelbaren Produkten stetig zunimmt, möchte man sich diesem annehmen und seinen eigenen Beitrag dazu leisten. Dafür verwendet Perfetto Eco verschiedene Naturmaterialien wie beispielsweise Bambus, Sisal, Holz, Kokosnuss oder auch Baumwolle. So sind beispielsweise Haushaltsbesen, Wäscheklammern oder Staubfänger aus diesen nachhaltigen Naturmaterialien erhältlich. Zum Material des Bamboom-Schwamms kommen wir später noch im Detail. Vorher werden wir uns aber ansehen, welchen Eindruck die Verpackung des Schwamms macht und wie er in der Nutzung abschneidet!

Erster Eindruck

Der Bamboom-Schwamm ist recht sparsam eingepackt. Das ist natürlich super, unnötiger Verpackungsmüll wird damit vermieden. Dass die Schwämme ausschließlich von einer braunen Banderole aus Papier umschlossen sind, ist noch positiver, da Plastik nicht eingesetzt wird. Auf der Vorderseite der Verpackung sehen wir neben dem Namen des Produkts und des Herstellers ein Bild einer grünen Bambuspflanze. Zertifizierungen wie das FSC-Logo für die Papierverpackung suchen wir hier, wie auch bei vielen anderen Testprodukten, vergebens. Der Schwamm ist laut Hersteller antibakteriell und reinigt Fett und Unreinheiten zuverlässig. Das Produkt ist auf allen Oberflächen einsetzbar und besonders nachhaltig. Bei dem Schwamm handelt es sich ja nicht um einen ausgewiesenen Küchenschwamm, wie das Vorgängerprodukt lässt es sich natürlich überall im Haushalt einsetzen. Auf der Unterseite sehen wir die Materialien, aus denen das Produkt hergestellt wurde. Dazu aber wie gesagt später noch mehr. Neben einigen Nutzungshinweisen war es das im Wesentlichen. Der Doppelpack der Bambusschwämme macht auf mich äußerlich keinen außergewöhnlichen, aber einen durchaus soliden Eindruck.

Nutzungserlebnis

Beim Auspacken ist der Spülschwamm komplett geruchsneutral. Die Bambusprodukte sind in der Nutzung sehr flexibel und dehnbar, auch enge Fugen von Geschirr lassen sich damit problemlos säubern, wenn auch nicht ganz so gut wie beim Elexaclean-Schwamm. Das liegt daran, dass dieses Produkt wesentlich voluminöser ist. Er weist eine Höhe von schätzungsweise 2 Zentimetern auf. Auch dieser Schwamm hat eine weiche und eine raue Seite. Eingebrannte Ablagerungen lassen sich mit der raueren Seite aber nicht besonders gut beseitigen. Beide Seiten sind eher schonend zum Geschirr, er wird groben Unreinheiten leider nicht gut genug Herr. Allerdings nimmt der Schwamm Wasser und Spülmittel sehr zuverlässig und gut auf, er saugt sich schnell voll und bietet ein dementsprechend gutes Depot für die Seife. Ich bin mit der Reinigungsleistung deshalb im Großen und Ganzen zufrieden, wobei der Schwamm sich vor allem für feines Geschirr eignet. Grobe Unreinheiten lassen sich mit den beiden, eher weichen Schwammseiten allerdings nicht zufriedenstellend beseitigen. Zum Trocknen kann man den Schwamm an einer kleinen Kordel aufhängen, alleine durch Auspressen verliert er allerdings bereits viel Flüssigkeit.

Material

Der Bamboom-Spülschwamm weist eine Gemeinsamkeit mit dem Vorgänger im Test auf: Das Innere beider Produkte besteht aus Polyurethan. Dieser synthetische Kunststoff ist enorm dehnbar und kommt deshalb auch oft in Textilien vor. Sie sind sehr strapazierfähig, können Flüssigkeit aber eher schlecht aufnehmen. Die Herstellung von Polyurethan ist sehr giftig, da sich toxische Gase bilden. Lediglich das Äußere des Produkts kann sich damit rühmen, aus nachhaltigem Material gefertigt worden zu sein. Alleine deshalb kann man das Produkt in meinen Augen nicht als komplett nachhaltig bezeichnen. Das Außenmaterial setzt sich aus 93% Bambusfaser und 7% Polyester zusammen. Auch Polyester kennen wir schon vom Elexaclean-Produkt: Dabei handelt es sich um einen sehr dehnbaren Kunststoff, der dem Schwamm Flexibilität verleiht. Der Stoff ist außerdem sehr langlebig und trocknet schnell, was für einen Küchenschwamm von Vorteil ist. Den größten Bestandteil macht hier Bambusfaser aus: Sie ist bereits von Natur aus antibakteriell. Außerdem gibt der Hersteller online an, dass die Bambusfaser fettabweisend wirken soll. Durch die eingesetzten Materialien eignet sich der Schwamm auch für die Wäsche in der Waschmaschine: Das macht ihn besonders lange haltbar und somit nachhaltiger. Das Material des Schwamms ist also zusammenfassend nur teilweise natürlich: Sein Inneres besteht aus synthetischem Polyurethan, weshalb das Produkt für mich nicht als vollkommen nachhaltig bezeichnet werden sollte, auch wenn es sich in der Waschmaschine waschen lässt.

Preis-Leistung

Die Schwämme von Perfetto Eco schlagen zum Testzeitpunkt im Doppelpack mit 17,62 € zu Buche. Das macht einen Stückpreis von stolzen 8,81 €. Der Schwamm, den man dafür bekommt, überzeugt in der Nutzung einigermaßen. Er reinigt sensibles Geschirr sehr fein, da er relativ weich ist. Eingebranntem wird das Produkt leider nicht Herr. Der Schwamm saugt sich gut mit Wasser voll und speichert Spülmittel zuverlässig. Auch die Trocknung geht relativ flott von statten. Hinsichtlich des Materials kann der Schwamm mich nicht so sehr überzeugen: Er wird als nachhaltige Alternative beworben. Diesem Ruf wird er nur bedingt gerecht. Zwar besteht die Hülle zu einem Großteil aus Bambus und das Produkt kann gewaschen werden, dennoch kommt im inneren der Kunststoff Polyurethan zum Einsatz. Die Leistung des Schwammes würde ich übergreifend als absolut in Ordnung bezeichnen, für den sehr hohen Stückpreis des Damboom-Schwamms hätte ich mir allerdings mehr erhofft.

3.11 Simiya Luffa Schwamm

simiya-luffaschwamm

Die Spülschwämme von Simiya habe ich im Sechserpakt online bestellt. Das Unternehmen wirbt damit, mit seinem Produkt eine komplett nachhaltige Alternative zum handelsüblichen Küchenschwamm zu liefern. Mehr zu den verwendeten Materialien aber später noch. Der mit 7cm x 11cm eher große Schwamm eignet sich natürlich nicht nur für die Küche sondern lässt sich flexibel im Haushalt einsetzen. Über den Hersteller lassen sich online leider keine Informationen in Erfahrung bringen. Unter dem gleichen Namen werden außerdem noch BHs für Frauen vertrieben, ob es sich aber wirklich um denselben Hersteller handelt, woher dieser kommt oder Ähnliches konnte ich nicht herausfinden. Widmen wir uns stattdessen lieber wieder dem Produkt und schauen uns einmal genauer an, welchen ersten Eindruck es macht.

Erster Eindruck

Die Simiya-Schwämme kommen in einer sehr minimalistischen Verpackung: Sie sind lediglich in einen Plastikbeutel mit einem Zippverschluss gehüllt. Auf der Außenseite ist bis auf ein Etikett, auf dem die Produktbezeichnung und ein Barcode zu finden ist, nichts Weitere vermerkt. Wenn man den Zip-Beutel öffnet, merkt man, dass die Luffaschwämme in einer weiteren Plastikfolie verpackt sind. Darin ist neben den Schwämmen selbst eine in schlechtem Deutsch verfasste Dankeskarte für den Einkauf bei Simiya enthalten. Außerdem könne man sich für ein kostenloses Geschenk online registrieren. Man merkt alles in allem, dass das Konzept der Nachhaltigkeit beim Hersteller nicht wirklich oberste Priorität hat. Das zeigt sich daran, dass die Schwämme unnötigerweise in zwei Plastikhüllen verpackt wurden. Außerdem soll man für den ohnehin geringen Preis gleich noch ein Geschenk kostenlos dazubekommen. Hier wird also weniger auf Zero Waste und Umweltfreundlichkeit geachtet, viel mehr versucht man, den Kunden zu mehr Konsum zu veranlassen und ihm weitere Produkte anzudrehen. Die Schwämme machen daher keinen guten ersten Eindruck auf mich.

Nutzungserlebnis

Beim Auspacken haben die Luffa-Spülschwämme einen leicht sauren Eigengeruch. Bei Zugabe von Wasser geht der Luffaschwamm gewohnt schnell auf und zeichnet sich durch hohe Saugfähigkeit aus. Leider riecht er anfänglich sehr unangenehm, ich würde den Geruch mit dem von Kühen vergleichen. Die Textur des Schwamms ist auf beiden Seiten nahezu identisch, es handelt sich eher nicht um ein Produkt mit rauem und weichem Putzelement obwohl der Hersteller eine Seite des Schwamms mit etwas gröberen Fasern als die andere Seite ausgestattet hat. Die Luffafasern sind sehr fein, feiner als bei anderen bislang getesteten Schwämmen. Das Produkt ist daher besonders für sensibles Geschirr geeignet. Schweren Unreinheiten und Eingebranntem wird man damit nicht Herr, auch nicht mit der etwas raueren Seite. Ebenfalls fällt es schwer, enge Spalten und Ritzen von Geschirr wie beispielsweise Flaschenhälse oder Spalten zwischen den Gabelzinken zu reinigen. Die Schwämme haben eine praktische Baumwollschlaufe, an der sie zum Trocknen aufgehängt werden können. Alles in allem überzeugen die Schwämme durch ihre starke Saugfähigkeit, aufgrund ihrer feinen Fasern saugen sie sogar besser als viele der bereits getesteten Luffaschwämme. Diese Eigenschaft macht sie besonders weich und flexibel. Leider unterscheiden sich die einzelnen Schwämme im Paket aber stark: Manche sind recht weich, wie der zuerst getestete Schwamm, andere bleiben relativ hart und starr, für mich nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal dieses Produkts. Negativ fällt außerdem der gewöhnungsbedürftige Eigengeruch auf. Aufgrund der feinen Textur fällt die Reinigung von Grobem obendrein noch schwer. Daher überzeugen sie mich eher weniger.

Material

Die Schwämme bestehen, wie bereits erwähnt, aus Luffa, auch Schwammgurke genannt. Im asiatischen Raum, wo das Gemüse angebaut wird, wird es auch als Nahrungsmittel genutzt. Als Material für Haushaltsschwämme zeichnet es sich durch eine sehr hohe Saugfähigkeit aus und ist natürlich biologisch abbaubar. Produkte aus Luffa wurden in der Vergangenheit auch in der Schifffahrt als Ölfilter verwendet, was ihre Saugstärke noch einmal untermalt Der Hersteller empfiehlt, die Schwämme monatlich auszuwechseln. Die Schlaufe der Spülschwämme besteht aus Baumwolle, ist also ebenfalls kompostierbar. Der Schwamm überzeugt also durch die ausschließliche Nutzung von Naturmaterialien in der Herstellung. Einzig für die Verpackung wurde leider Kunststoff eingesetzt, dazu habe ich ja bereits weiter oben kritisch Stellung bezogen. Betrachtet man aber nur die Schwämme selbst, so schneiden diese hinsichtlich der verwendeten Naturmaterialien sehr positiv ab!

Preis-Leistung

Hier liegt die große Stärke des Produkts von Simiya: Die Spülschwämme sind im Sechserpack online für schlanke 5,99 € erhältlich. Das macht etwa einen Euro pro Schwamm. Das Produkt hat mich im Test weitestgehend überzeugt, die Reinigungsleistung ist relativ passabel, nur mit grobem Dreck hat der Schwamm seine Schwierigkeiten. Besonders für feines Geschirr eignet er sich allerdings bestens und überzeugt mit starker Saugfähigkeit und Flexibilität. Das Material kann ich bedingt gutheißen: Der Schwamm selbst besteht nur aus Naturmaterial, was natürlich super ist. Für die Verpackung wurde dafür umso mehr unnötiges Plastik eingesetzt. Das hätte nicht sein müssen! Für einen Euro pro nachhaltigen Spülschwamm kann man keine großen Ansprüche an das Produkt stellen. Es überzeugt in der Nutzung aber dennoch, die Leistung ist für diesen kleinen Preis wirklich super.

3.12 Wenko Modell Soft Silikon-Spülschwamm

wenko-silikonschwamm

Der Hersteller Wenko ist ein bekannterer Name in Sachen Reinigungsprodukte. Das Unternehmen aus Hilden bietet neben den Schwämmen auch noch weitere Küchenhelfer und Accessoires fürs Bad an. Sogar Möbel, Textilien und Produkte für den Balkon können online geshoppt werden! Wenko gibt es schon seit den 1950er Jahren. Fun Fact: Der Name der Marke setzt sich aus den Nachnamen der Gründer Wenselaar und Koellner zusammen. Der Nachhaltigkeitsansatz ist hier ein komplett anderer: Das Produkt wurde nicht aus nachhaltigen Materialien hergestellt sondern besteht aus Silikon. Es kann dennoch mit Umweltfreundlichkeit punkten, da es natürlich keine Abnutzungsspuren erleidet und theoretisch jahrelang nutzbar ist. Ob die Schwämme auch zuverlässig reinigen und inwiefern sie ihr Geld wert sind, werden wir jetzt genauer unter die Lupe nehmen!

Erster Eindruck

Die Schwämme sind recht spärlich verpackt, sie werden lediglich von einer Papier-Banderole und zwei Kabelbindern zusammengehalten. Schade ist natürlich, dass hier Plastik in Form von Kabelbindern verwendet wurde. Allerdings ist das schon Meckern auf hohem Niveau, da es sich lediglich um ein paar Gramm handelt. Das graue Papier, das die beiden Silikonschwämme umschließt, bietet eher spärliche Informationen. Auf der Vorderseite sehen wir das Logo von Wenko sowie die Produktbezeichnung. Den meisten Platz nehmen Illustrationen von Beispielen ein, wie der Silikon-Schwamm in der Küche eingesetzt werden kann. Hier kann man auch die Maße des runden Produkts lesen: Er hat einen Durchmesser von 12 Zentimetern und ist 1,2 Zentimeter dick. Auf der Rückseite können wir noch eine kleine Produktbeschreibung in Textform lesen. Der Schwamm wird darin als Produkt zur schonenden und gründlichen Reinigung betitelt. Die beiden Schwämme bieten außerdem sowohl eine Öse zum Aufhängen als auch einen praktischen Saugnapf. Bis auf die Anschrift des Herstellers und dem Strichcode des Produkts bietet die Verpackung keine besonderen weiteren Informationen. Sie macht einen soliden Eindruck, ich bin gespannt, wie sich der Schwamm bei der Nutzung macht!

Nutzungserlebnis

Die runden Silikonschwämme sind aufgrund des Materials natürlich sehr weich und dehnbar. Das macht sie perfekt für kleine Fugen und enge Zwischenräume geeignet. Auch beispielsweise in Schnapsgläser komme ich damit problemlos. Das Silikonprodukt hat eine genoppte Seite für gröbere Unreinheiten und eine gewellte Seite für Feines. Wasser oder Spülmittel saugt der Schwamm aus Silikon natürlich nicht auf, ich bin mir selbst auch ein wenig unsicher, ob man das Produkt mit Spülmittel verwenden soll oder ob es ohne auskommt. Ich bin dennoch positiv überrascht, wie gut das Mittel sich zwischen den feinen Noppen festsetzen und halten kann, es perlt dort nicht einfach so ab, wie man vielleicht vermuten könnte. Wenn man mit der genoppten Seite grobe Verunreinigungen entfernen möchte, muss man sich dafür durchaus ein wenig anstrengen. Dennoch bekommt man den Dreck damit zuverlässig weg, ich bin mit der Reinigungsleistung sehr zufrieden! Auch im Hinblick auf Feinheiten, für die ich die gewellte Seite des Silikonprodukts einsetze, gibt es nichts zu meckern. Nach dem Abspülen kannst du den Schwamm, wie bereits geschrieben, je nach Wunsch an einer Schlaufe oder an einem Saugnapf aufhängen. Noch ein Vorteil des Schwamms: Flüssigkeit perlt einfach daran ab, das Produkt muss nicht lange trocknen. Außerdem bilden sich so auch keine Keime oder Bakterien im nassen Milieu. Ich bin positiv begeistert vom Produkt!

Material

Auf das Material des Schwamms bin ich ja bereits mehrfach eingegangen: Es handelt sich dabei um Silikon, ein synthetisches Material. Es ist also zugegeben nicht natürlich. Nachhaltig ist aber auch Silikon insofern, als dass es nicht ausgetauscht werden muss: Es verkeimt nicht oder erleidet Abnutzungserscheinungen wie andere Naturprodukte. Dadurch dass du dir nicht ständig einen neuen Schwamm kaufen musst, produzierst du auch deutlich weniger Müll als bei der Nutzung herkömmlicher Küchenschwämme. Silikon selbst besteht aus Silicium und Methylchlorod. Das Halbmetall Silicium ist das in der Erde am zweithäufigsten vorkommende Element. Bei Methylcholorod handelt es sich um ein farbloses und leicht brennbares Gas. Die beiden Stoffe reagieren miteinander, als Katalysator wird Kupfer verwendet.

Preis-Leistung

Die Silikonschwämme sind im Zweierpack schon für 5,99 € erhältlich. Das macht einen Preis von etwa 3 € pro Schwamm. Das ist natürlich erheblich teurer als die bekannten, gelben und synthetischen Spülschwämme. Allerdings ist die Lebensdauer des Silikonprodukts deutlich länger, es muss theoretisch nie entsorgt werden. Der Spülschwamm hat mich mit seiner Leistung wirklich überzeugt: Er reinigt feines Geschirr und Zwischenräume zuverlässig, ist dabei sehr flexibel und dehnbar. Groben Verunreinigungen wird man mit der genoppten Seite des Schwamms relativ gut Herr. Es gab einige andere Produkte, beispielsweise einige Schwämme aus Luffa, die groben Dreck besser gereinigt haben. Dennoch schneidet dieser Artikel für mich sehr gut ab. Seine Reinigungsleistung, seine Flexibilität und die Tatsache, dass er keine Abnutzungserscheinungen aufweist, machen ihn für mich zu einem tollen Küchenhelfer! Für 3€ pro Schwamm ist er sein Geld mehr als Wert.

4. Fazit des Tests

Wir haben uns diverse Küchenschwämme angesehen, einige davon komplett aus Luffa, andere aus mehreren Materialien. Die meisten davon natürlich, einige auch mit darin enthaltenem Kunststoff. Allgemein habe ich positiv festgestellt, dass der Kauf eines Naturprodukts nicht mit einer erheblichen Einbuße an Qualität oder Eigenschaften wie Saugstärke, Reißfestigkeit oder ähnlichem einhergeht. Ich bin auf diesen Punkt schon in anderen Produkttests eingegangen: Wenn man von umweltfreundlichen Alternativen spricht, dann denken viele Personen oft an die Abstriche, die man bei der Nutzung dieser Alltagsgegenstände machen muss. Bei den Schwämmen ist mir erneut aufgefallen, dass dem nicht so ist. Es gab kein Produkt, dem ich absolutes Versagen attestieren würde. Abschließend kann ich also sagen, dass mir keines der Testprodukte besonders negativ aufgefallen ist. Ich persönlich bin durchaus Fan von Luffa, da es sich als Naturmaterial super auch für gröberen Dreck eignet. Luffaschwämme zeichnen sich durch die Bank durch eine gute Reinigungsleistung und eine hohe Saugfähigkeit aus, außerdem sind sie sehr lange nutzbar. Auch Baumwolle hat mich als Material im Test begeistert, in meinen Augen ist es sogar noch etwas saugstärker und weicher als der Kunststoff der gelben Schwämme aus dem Discounter. Wir haben auch Produkte gesehen, in denen Plastik verarbeitet war oder die gänzlich aus Plastik bestehen. Dabei haben wir gelernt dass Plastik nicht per se schlecht ist. Wenn wir ein Plastikprodukt kaufen, das wir dafür aber jahrelang ohne Verschleiß nutzen können, dann kann das besser sein als ein Naturprodukt, welches wöchentlich ausgetauscht werden muss. Besonders cool fand ich auch, dass bei den Verpackungen der Hersteller fast ausschließlich Papier verwendet wurde. Das spricht für mich für ein nachhaltiges Produkt auf ganzer Linie und macht einen guten, in sich stimmigen Eindruck! Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Test ein paar nützliche Einblicke geben. Vielleicht war ja auch ein Schwamm dabei, der dich überzeugt hat!

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