20 Bambuszahnbürsten im Test: Hier bekommst du alle wichtigen Infos!

Jeder von uns hat gewisse Hygieneroutinen: Einige rasieren sich täglich, andere waschen täglich ihre Haare. Mir wird oft vorgeworfen, dass ich jeden Tag meine Augenbrauen zupfe, aber so hat eben jeder seine Eigenheiten. Eine Hygienemaßnahme betreiben wir aber sicherlich alle täglich: Das Zähneputzen. Die Zahnhygiene ist enorm wichtig, wir beugen damit Zahnerkrankungen wie Karies oder Zahnstein vor, welche sich durch unsere täglichen Mahlzeiten bilden können. Das Kaffeetrinken kann unseren Zähnen beispielsweise sehr zusetzen und sie wesentlich gelb verfärben! Die Zahnhygiene ist also für uns alle ein wichtiges Ritual. Meist kommen dabei handelsübliche Plastikzahnbürsten zum Einsatz, die man in Drogerie oder Supermarkt kaufen kann. Die wesentlich umweltschonendere Alternative wären allerdings Bambuszahnbürsten: Bei deren Nutzung und anschließender Entsorgung entsteht nämlich – je nach Verpackungsmaterial – im Idealfall gar kein Plastik! Auch größere Hersteller produzieren bereits diese nachhaltigen Bambuszahnbürsten. Der im asiatischen Raum beheimatete Bambus wächst enorm schnell und eignet sich daher perfekt als Rohstoff, beispielsweise für Zahnbürsten. Viele davon lernst du heute in diesem Test kennen!

Die Testergebnisse beruhen ausschließlich auf meinen Recherchen und meiner persönlichen Meinung und Einschätzung: Macht euch im Zweifel lieber selbst noch mal ein eigenes Bild von den Produkten.

1. Einleitendes zu den Bambuszahnbürsten

Die nachhaltigen Zahnbürsten wurden nach verschiedenen Testkriterien subjektiv bewertet: Zuerst werde ich über meinen ersten Eindruck berichten, den ich vom Produkt und seiner Verpackung äußerlich gewinne. Anschließend werde ich dir mein Nutzungserlebnis beim Zähneputzen schildern. Ich will dann noch auf das Reinheitsgefühl eingehen, wie sich die Zähne und der Mundinnenraum nach dem Putzen also anfühlt. Bevor ich noch etwas zum Preis berichten werde, gehe ich noch auf die Lebensdauer des getesteten Produkts ein. Alles klar? Dann starten wir mit dem Test!

2. Alle Bambuszahnbürsten im Überblick

Verpackungsmaterial:

Outdoor Freakz Bambuszahnbürste: Pappe (biologisch abbaubar)

Humble Brush Bambuszahnbürste: Pappe (biologisch abbaubar)

Bamboo Dent Bambuszahnbürste: Beschichtete Pappe

BambusEngel Bambuszahnbürste: Pappe (biologisch abbaubar)

Dr. Best Nature Bambus Interdent: Altpapier

Colgate Bamboo Charcoal: Pappe (biologisch abbaubar)

Ben & Anna Natural Care Bambuszahnbürste: Pappe (biologisch abbaubar) 

latura Bambus Zahnbürsten: Karton (biologisch abbaubar)

Hello Boo Zahnbürsten Set mit Etui: Pappe (recycelt)

Brasa Bamboo Toothbrush Set: Pappe, Plastik

Bambusliebe Bambuszahnbürste: Pappe

Moti Co. Bambus Zahnbürste: Pappe (recycelbar)

Madhu ökologische Hand-Zahnbürste: Pappe (recycelt)

Audamp Natural Bamboo Toothbrush: Pappe (recycelbar)

Dental Delight Bambuszahnbürste: Pappe (recycelbar)

My White Secret Bambuszahnbürste: Pappe (recycelbar)

GeekerChip Bambuszahnbürsten: Pappe (recycelbar)

Livaia Bambuszahnbürste: Pappe (recycelbar)

Hydrophil Bambuszahnbürste: Pappe (recycelbar)

Beainfir Bambus Zahnbürsten: Pappe (recycelbar)

 

Borstenmaterial:

Outdoor Freakz Bambuszahnbürste: DuPont Nylon

Humble Brush Bambuszahnbürste: DuPont Nylon

Bamboo Dent Bambuszahnbürste: DuPont Nylon 

BambusEngel Bambuszahnbürste: Bambusviskose

Dr. Best Nature Bambus Interdent: Rizinusöl

Colgate Bamboo Charcoal: n/a

Ben & Anna Natural Care Bambuszahnbürste: BPA-freies Nylon 

latura Bambus Zahnbürsten: Naturborsten

Hello Boo Zahnbürsten Set mit Etui: BPA-freies Nylon

Brasa Bamboo Toothbrush Set: Nylon

Bambusliebe Bambuszahnbürste: Bambusviskose

Moti Co. Bambus Zahnbürste: Nylon

Madhu ökologische Hand-Zahnbürste: BPA-freies Nylon

Audamp Natural Bamboo Toothbrush: Bambus

Dental Delight Bambuszahnbürste: BPA-freies Nylon

My White Secret Bambuszahnbürste: BPA-freies Nylon

GeekerChip Bambuszahnbürsten: BPA-freies Nylon

Livaia Bambuszahnbürste: BPA-freies Nylon

Hydrophil Bambuszahnbürste: BPA-freies Nylon auf Biobasis

Beainfir Bambus Zahnbürsten: Bambusfaser

 

Herkunft:

Outdoor Freakz Bambuszahnbürste: China

Humble Brush Bambuszahnbürste: China

Bamboo Dent Bambuszahnbürste: n/a

BambusEngel Bambuszahnbürste: n/a

Dr. Best Nature Bambus Interdent: n/a

Colgate Bamboo Charcoal: China

Ben & Anna Natural Care Bambuszahnbürste: n/a

latura Bambus Zahnbürsten: n/a

Hello Boo Zahnbürsten Set mit Etui: China

Brasa Bamboo Toothbrush Set: n/a

Bambusliebe Bambuszahnbürste: n/a

Moti Co. Bambus Zahnbürste: China

Madhu ökologische Hand-Zahnbürste: China

Audamp Natural Bamboo Toothbrush: n/a

Dental Delight Bambuszahnbürste: China

My White Secret Bambuszahnbürste: China

GeekerChip Bambuszahnbürsten: n/a

Livaia Bambuszahnbürste: n/a

Hydrophil Bambuszahnbürste: China

Beainfir Bambus Zahnbürsten: China

Vegan?:

Outdoor Freakz Bambuszahnbürste: Ja

Humble Brush Bambuszahnbürste: Ja

Bamboo Dent Bambuszahnbürste: Ja

BambusEngel Bambuszahnbürste: Ja

Dr. Best Nature Bambus Interdent: Ja

Colgate Bamboo Charcoal: Nein

Ben & Anna Natural Care Bambuszahnbürste: Ja

latura Bambus Zahnbürsten: Ja

Hello Boo Zahnbürsten Set mit Etui: Ja

Brasa Bamboo Toothbrush Set: Ja

Bambusliebe Bambuszahnbürste: Ja

Moti Co. Bambus Zahnbürste: Ja

Madhu ökologische Hand-Zahnbürste: Ja

Audamp Natural Bamboo Toothbrush: Ja

Dental Delight Bambuszahnbürste: Ja

My White Secret Bambuszahnbürste: Ja

GeekerChip Bambuszahnbürsten: Ja

Livaia Bambuszahnbürste: Ja

Hydrophil Bambuszahnbürste: Ja

Beainfir Bambus Zahnbürsten: Ja

 

Stückpreis:

Outdoor Freakz Bambuszahnbürste: 2.25€

Humble Brush Bambuszahnbürste: 2,95€

Bamboo Dent Bambuszahnbürste: 2,90€

BambusEngel Bambuszahnbürste: 3,00€

Dr. Best Nature Bambus Interdent: 2,95€

Colgate Bamboo Charcoal: 2,25€

Ben & Anna Natural Care Bambuszahnbürste: 3,49€

latura Bambus Zahnbürsten: 1,37€

Hello Boo Zahnbürsten Set mit Etui: 5,80€

Brasa Bamboo Toothbrush Set: 2,45€

Bambusliebe Bambuszahnbürste: 5,50€

Moti Co. Bambus Zahnbürste: 2,89€

Madhu ökologische Hand-Zahnbürste: 1,47€

Audamp Natural Bamboo Toothbrush: 1,00€

Dental Delight Bambuszahnbürste: 4,95€

My White Secret Bambuszahnbürste: 1,62€

GeekerChip Bambuszahnbürsten: 0,69€

Livaia Bambuszahnbürste: 1,49€

Hydrophil Bambuszahnbürste: 3,95€

Beainfir Bambus Zahnbürsten: 1,33€

Verfügbarkeit:

Outdoor Freakz Bambuszahnbürste: Hier checken*

Humble Brush Bambuszahnbürste: Hier checken*

Bamboo Dent Bambuszahnbürste: Hier checken*

BambusEngel Bambuszahnbürste: Hier checken*

Dr. Best Nature Bambus Interdent: Hier checken*

Colgate Bamboo Charcoal: Hier checken*

Ben & Anna Natural Care Bambuszahnbürste: Hier checken*

latura Bambus Zahnbürsten: Hier checken*

Hello Boo Zahnbürsten Set mit Etui: Hier checken*

Brasa Bamboo Toothbrush Set: Hier checken*

Bambusliebe Bambuszahnbürste: Hier checken*

Moti Co. Bambus Zahnbürste: Hier checken*

Madhu ökologische Hand-Zahnbürste: Hier checken*

Audamp Natural Bamboo Toothbrush: Hier checken*

Dental Delight Bambuszahnbürste: Hier checken*

My White Secret Bambuszahnbürste: Hier checken*

GeekerChip Bambuszahnbürsten: Hier checken*

Livaia Bambuszahnbürste: Hier checken*

Hydrophil Bambuszahnbürste: Hier checken*

Beainfir Bambus Zahnbürsten: Hier checken*

3. Die Bürsten im Detail

3.1 Outdoor Freakz Bambuszahnbürste

outdoor-freakz-bambus

Die erste Zahnbürste im Test stammt von Outdoor Freakz, einem Hersteller aus Braunschweig. Auf der Webseite des Anbieters kann man neben der Bambuszahnbürste noch einige weitere interessante, nachhaltige Produkte finden. Auch in der Drogerie um die Ecke hat man gute Chancen, über ein Produkt von Outdoor Freakz zu stolpern. Die nachhaltige Bambuszahnbürste wirkt äußerlich auf den ersten Blick sehr ansprechend, starten wir also direkt mit dem Test!

Erster Eindruck

Die Bambuszahnbürste macht einen sehr natürlichen ersten Eindruck. Es wird bewusst damit geworben, dass die Zahnbürste umweltfreundlich und nachhaltig hergestellt wird. Für die klassischen Nylonborsten wurde Aktivkohle eingesetzt: Diese wird in der Zahnhygiene dafür eingesetzt, Zähne natürlich aufzuhellen und Plaque zu behandeln. Mit drei Logos wird auf der Unterseite des Produkts noch einmal dargestellt dass das Bambusprodukt nachhaltig und vegan ist. Auch ein Zitat vom Dalai Lama findet sich auf der Verpackungsrückseite.

Das Verpackungsmaterial wirkt sehr nachhaltig und plastikfrei. Die grüne und natürlich braune Farbgebung macht einen nachhaltigen Eindruck. Auf der Innenseite erfährt man, dass sie biologisch abbaubar ist.

Nutzungserlebnis

Die Zahnbürste ist im Inneren noch einmal in eine Papierverpackung gehüllt. Ob biologisch abbaubar oder nicht, diese hätte man sich sparen können. Die Zahnbürste selbst riecht sehr neutral, fällt also nicht negativ auf. Was positiv auffällt, ist dass der Bambus nicht plastikbeschichtet ist. Man soll das Produkt demnach nicht konstanter Feuchtigkeit aussetzen.

Die gewellte Zahnbürste ist naturgemäß sehr leicht. Bei der Benutzung fällt auf, dass der Bambusrand der Bürste weit über die Borsten heraussteht. Ich habe beim Putzen deshalb das Gefühl, einen kleinen Holzklotz im Mund zu haben. Die Borsten sind eher weich und fühlen sich angenehm beim Putzen an. Das Erlebnis ist also durchaus positiv. Bei der ersten Nutzung har sich bereits eine Borste gelöst, was vermutlich aber eher Zufall ist.

Reinheitsgefühl

Nach dem Putzen fühlt sich der Mund rundum rein an: Es lässt sich keine Verschlechterung oder geringeres Reinheitsgefühl im Vergleich zu vergleichbaren Plastikbürsten feststellen. Die Zähne fühlen sich frisch gereinigt und rundum angenehm an. An dieser Stelle sei noch angemerkt, dass das Produkt frei von BPA ist: Der Stoff Bisphenol A kann unseren Hormonhaushalt beeinflussen und steckt in einigen plastikhaltigen Alltagsprodukten

Lebensdauer des Produkts

Da es sich bei der OutdoorFreakz Bambusbürste um ein Produkt handelt, dessen Borsten keinen besonders hohen Härtegrad aufweisen, ist die Lebensdauer des Produkts vermutlich nicht überdurchschnittlich hoch. Da sie nicht beschichtet ist, sollte sie außerdem immer trocken gelagert werden. Üblicherweise empfehlen Zahnärzte, nach spätestens 3 Monaten die Bürste zu wechseln: Diese Spanne hält die Bürste sicherlich durch!

Preis-Leistung

Bei der Nutzung des Produkts entsteht ein vollkommen natürliches Gefühl, vor allem wenn man den Bambus auf der Mundinnenseite spürt. Auch starkes Aufdrücken scheint den Borsten aus Nylon nichts auszumachen. Der Einsatz von Aktivkohle ist bei dieser Zahnbürste natürlich positiv hervorzuheben! Bei einem Stückpreis von 2,25€ bekommt man eine Bürste, die mit herkömmlichen Plastikbürsten in Sachen Sauberkeitsgefühl auf jeden Fall mithalten kann.

3.2 Humble Brush Bambuszahnbürste

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Die Humble Brush Bambuszahnbürste von der schwedischen Humble Company ist ein Name im Bereich Bambuszahnbürsten: Die Firma existiert seit 2013 und vertreibt neben den Zahnbürsten auch noch andere nachhaltige Hygieneartikel wie Zahnseide oder Wattestäbchen. Laut Angaben des Herstellers sind die Produkte weltweit in über 40.000 Läden erhältlich. 

Erster Eindruck

Die Verpackung dieses Produkts fasst sich, anders als der Vorgänger, wesentlich glatter an, sodass direkt der Eindruck entstehen könnte, die Verpackung sei beschichtet. Auf der Rückseite wird allerdings darauf hingewiesen, dass es sich um 100% kompostierbares Material handelt. Auch hier wird direkt darauf hingewiesen, dass das Produkt ebenfalls BPA-frei ist, was positiv auffällt. Die Verpackung ist auf der Vorderseite recht minimalistisch gestaltet, man sieht die Zahnbürste auf weißem Hintergrund, ergänzt von der jeweiligen Borstenfarbe der Bürste, für die man sich entschieden hat. Auf der Rückseite findet man Hinweise zur Social Media-Präsenz der Firma und kann eine kurze Beschreibung zur Firma und was Plastikzahnbürsten in der Umwelt anrichten, lesen. Positiv bleibt in Erinnerung, dass Humble Brush mit den Einnahmen humanitäre Projekte einer schwedischen Non-Profit-Organisation unterstützt. Im Internet kann der Einsatz und das Engagement der Firma nachgeprüft werden: Es handelt sich also nicht um leere Versprechen, sondern es wird auch wirklich gehandelt!

Nutzungserlebnis

Im Inneren der Verpackung findet sich auch diese Zahnbürste wieder in eine Papiertüte gehüllt, auf der noch einmal einige Tipps zur Nutzung und Entsorgung gegeben werden. Positiv fällt auf: Der Konsument wird dazu aufgefordert, den Bambusstiel der Bürste im Biomüll zu entsorgen und die Borsten getrennt davon im Plastikmüll zu deponieren, indem man sie beispielsweise mithilfe einer feinen Zange abtrennt. Die gewellte Bürste liegt angenehm in der Hand und ist ebenfalls nicht plastikbeschichtet. Die farbigen Borsten sind hier aber wesentlich härter als die des Vorgängerprodukts. Aktivkohle kommt hier nicht zum Einsatz. Die Zahnbürste ähnelt in der Nutzung stark dem Vorgänger, es gibt nichts Negatives zu bemängeln. Die festeren Borsten wirken etwas robuster.

Reinheitsgefühl

Durch die angesprochenen, etwas festeren Borsten hat man auch ein etwas reineres Gefühl. Die hier fehlende Aktivkohle könnte allerdings dafür sorgen, dass dieses Gefühl eigentlich täuscht. Nach dem Zähneputzen mit dieser Bambuszahnbürste fühlt sich der Mundraum auf jeden Fall sehr frisch an.

Lebensdauer des Produkts

Angesichts der festeren Borsten ist zu erwarten, dass das Produkt relativ lange hält. Bei einer kurzen Online-Recherche bin ich jedoch auch auf Kundenmeinungen gestoßen, die davon berichtet haben, eben diese Borsten und spitze Kanten seien für Verletzungen im Mundraum verantwortlich. Für Kinder würde ich die Bürste daher eher nicht empfehlen. Einige Nutzer berichten auch von einem Aufrauen des Holzes sowie vom Ablösen einzelner Borsten nach längerer Nutzung.

Preis-Leistung

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei der Humble Brush-Zahnbürste bedingt gerechtfertigt. Sie ist als Zahnbürste etwas teurer als vergleichbare Alternativen, sie kostet im Laden 2,95 €. Bedenkt man, dass ein Teil der Einnahmen in Hilfsprojekte fließt, geht das aber durchaus in Ordnung. Die Bürste ist preislich in Ordnung, wenn man es aber vor allem billig haben will, bekommt man eine ebenso gute Bambusbürste auch schon für kleineres Geld.

3.3 Bamboo Dent Bambuszahnbürste

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Diese Bamboo Dent Bambuszahnbürste kommt nun erstmals mit einem kleinen Fenster in der Verpackung, sodass man die Bürste direkt sehen kann. Vertrieben wird sie von der Firma VegaMedia, über die man im Internet relativ wenig findet. Allerdings vertreibt sie neben der Bambuszahnbürste auch noch andere nachhaltige Mundhygieneartikel wie Zahnseife mit Aktivkohle.

Erster Eindruck

Auf den ersten Eindruck ist das Produkt nicht überladen: Auf der Vorderseite sieht man schwarze Schrift auf weißem Grund, dazu ein Bild eines Bambusrohrs. Auf der Seite der Verpackung wird der Konsument über das Material der Bürste aufgeklärt: Der Stiel besteht demnach aus 5 Jahre lang gewachsenem Moso-Bambus. Durch ein Karbonisieren des Stils soll dieser länger haltbar gemacht worden sein und zugleich antibakteriell wirken. Zudem kommen bei dieser Bürste auch wieder die Nylonborsten von DuPont zum Einsatz, wobei auch hier Aktivkohle genutzt wird. Die Zahnbürste ist ebenfalls BPA-frei, ein klarer Pluspunkt: Wenn der Stoff Bisphenol A im Körper aufgenommen wird, kann dies die Spermienzahl beeinflussen oder zu Frühreife führen! Da die Bürste aus Bambus und Nylon besteht, ist sie natürlich ebenfalls vegan. 

Nutzungserlebnis

Nach dem Auspacken wirkt die Bürste sehr schlank. Sie hat, anders als die beiden Vorgänger, eine Wellenform und liegt daher etwas anders in der Hand. Außerdem sieht man noch das Bamboo-Dent Logo unten auf der Bürste eingraviert. Die Borsten der Zahnbürste sind mit Aktivkohle angereichert und haben einen Medium-Härtegrad. Durch die Karbonisierung ist die Bürste weicher im Mund, unbeschichtete Zahnbürsten wirken eher unangenehm im Mund, es fühlt sich an, als würden sie ihn austrocknen. Die Zahnbürste verletzt den Zahnraum definitiv nicht, ihre Kanten sind nämlich abgerundet. Das Nutzungserlebnis ist also sehr positiv, auch die Borsten schädigen den Mundraum nicht. Einiger kleiner Kritikpunkt: Sie könnten für meinen Geschmack ein wenig härter sein, das ist allerdings rein subjektiv.

Reinheitsgefühl

Nach der Mundhygiene hat man durchaus einen frischen Atem, es fühlt sich nicht so an, als würde die Bamboo Dent Bambuszahnbürste nicht reinigen. Aufgrund der Aktivkohleborsten kann, in Kombination mit Aktivkohle-Zahnseife, eine Aufhellung der Zähne erreicht werden. Für meinen Geschmack und für ein in meinen Augen saubereres Zahngefühl dürften die Borsten lediglich etwas härter sein. Auch in den Zahnzwischenräumen stellt sich daher ein nicht komplett befriedigendes, da etwas unreines Gefühl nach dem Putzen ein

Lebensdauer des Produkts

Der Hersteller selbst gibt auf der Verpackung der Bürste an, dass diese nach 2 bis 3 Monaten ausgetauscht werden sollte. Dies hat allerdings eher bakterielle Gründe. Die Bamboo-Dent Bürste überlebt bei moderatem Zähneputzen und schonendem Umgang – das heißt, gemäßigtem Aufdrücken beim Putzen – diese 2 bis 3 Monate auf jeden Fall. Darüber hinaus dürften die etwas softeren Borsten aber für eine geringere Lebensdauer im Vergleich zu anderen Bürsten sorgen.

Preis-Leistung

Die Bamboo Dent Bürste kostet 2,70 €, was natürlich mehr ist, als die gewöhnliche Plastikzahnbürste im Drogeriemarkt. Allerdings lassen sich die Zähne damit sehr angenehm reinigen und die Bürste ist aufgrund ihrer Verpackung auch noch umweltschonend und vegan. Aus diesen Gründen stimmt die Leistung des Produkts bei diesem Preis absolut. Ich bin vollkommen zufrieden und kann das Produkt bedenkenlos weiterempfehlen!

3.4 BambusEngel Bambuszahnbürste

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Die Bambus-Zahnbürste des Herstellers BambusEngel ist online im Zweierpack erhältlich. Auch in diese Verpackung kann man durch ein kleines Fenster hineinsehen, allerdings ist dies nicht mit Plastik überdeckt. Das Produkt stammt von der G&M Import- und Export GmbH, die die Zahnbürsten von einem ausländischen Hersteller bezieht und vertreibt. Dies macht es unmöglich, online genaue Details zur Bambuszahnbürste in Erfahrung zu bringen.

Erster Eindruck

Positiv an dieser Zahnbürste fällt vor allem ihre Verpackung auf: Sie kommt nämlich – bis auf einen Klebestreifen auf der Unterseite – ohne jegliches Plastik aus, perfekt für Zero-Waste-Begeisterte. Die Bürste ist schwarz und grün bedruckt, man kann lesen, dass es sich um das Naturmaterial Bambusholz handelt und die Bürste nachhaltig hergestellt wurde. Auf der Rückseite erfährt man noch, dass die Bambuspflanze sich aufgrund ihres rasanten Wachstums ideal als Rohstoff eignet. Außerdem wurde auch hier Aktivkohle zur Produktion eingesetzt und es wird (zurecht!) noch einmal darauf hingewiesen, dass das Produkt plastikfrei verpackt wurde. 

Als Käufer bekommt man noch den Tipp, die Borsten bei der Entsorgung abzutrennen und im Plastikmüll zu entsorgen. Den Holzstab der Bürste könne man beispielsweise für Dekozwecke wiederverwenden. Ein guter erster Eindruck also, die Zahnbürste wirkt sehr nachhaltig.

Nutzungserlebnis

Die Bambusbürste ist enorm minimalistisch designt, noch spartanischer als die Vorgänger: Ein Label oder eine gewellte Form existieren hier nicht. Es handelt sich lediglich um eine gerade Bürste mit hellen Borsten. Die Borsten scheinen teilweise unterschiedlich lang zu sein, ein Vorteil, um besser in Zahnzwischenräumen reinigen zu können. Diese Bambusbürste hat sehr weiche Borsten, weicher als die bisherigen Zahnbürsten im Test. Auch hier scheint der Bambus wieder beschichtet zu sein und die Ecken der Bürste sind abgerundet, weshalb sich das Holz angenehm im Mund anfühlt. Da die Borsten sehr weich sind, eignet sich diese Zahnbürste sicherlich gut als Kinderzahnbürste, da Verletzungen relativ unwahrscheinlich sind. Allerdings sind mir persönlich die Borsten zu weich.

Reinheitsgefühl

Wie bereits angesprochen, wirkt es auf den ersten Blick positiv, dass die Borsten der Zahnbürste leicht unterschiedliche Längen aufweisen. Man kennt das von den klassischen Zwischenzahn-Borsten von Plastikzahnbürsten, mit denen man besser in die Zahnzwischenräume gelangen und dort reinigen kann. Allerdings hat die BambusEngel Bürste sehr weiche Borsten. Beim Schrubben der Schneidezähne haben die Borsten teilweise etwas gequietscht, was den Eindruck gemacht hat, dass die Zähne besonders sauber geputzt werden. Dies kann an der Aktivkohle liegen.

Lebensdauer des Produkts

Auch hier muss wieder darauf hingewiesen werden, dass Zahnbürsten nur etwa 3 Monate genutzt werden sollten. Da diese Zahnbürste sehr weiche Borsten aufweist, ist es fraglich, ob sie bei sehr intensiver und grober Nutzung auch die volle Zeit durchhält. Wenn man allerdings vorsichtig umgeht und die Bürste schonend nutzt, sollte sie 3 Monate in meinen Augen auf jeden Fall überstehen. Der geringe Härtegrad kann auch an der Nutzung des Naturmaterials Bambusviskose liegen. Die Bürste ist damit komplett aus Naturmaterialien hergestellt.

Preis-Leistung

Die Zahnbürste kostet 3 € glatt, der Zweierpack ist nämlich für 5,99 € online erhältlich. Die Zahnbürste, die man dafür erhält, ist vollkommen biologisch abbaubar, mitsamt ihrer Verpackung. Das ist ein großer Pluspunkt des Produkts. Die Bürste aus Naturmaterial ist etwas weniger hart als die bislang getesteten Alternativen. Im Vergleich würde ich vermutlich dennoch zu dieser Bürste greifen, da sie (inklusive der Borsten und Verpackung) aus Naturmaterialien gefertigt wurde!

3.5 Dr. Best Nature Bambus Interdent

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Der Name Dr. Best ist im Bereich der Zahnhygiene sehr groß: Wenn man sich das Zahnbürstenregal ansieht, fällt auf, dass der Konzern vorallem Plastikzahnbürsten anbietet. Die Bambus Interdent-Zahnbürste ist nun eine nachhaltige Alternative des Herstellers, mit der er in die Nische der nachhaltigen Zahnbürsten stoßen will. Ob dies gelingt und was beim Test der Dr. Best-Zahnbürste auffällt, sehen wir uns jetzt ein bisschen genauer an. 

Erster Eindruck

Der erste Eindruck dieser Zahnbürste erinnert auch mehr an die Plastik-Produkte, die man im Handel erwerben kann: Die Verpackung ist beispielsweise deutlich stärker bedruckt als die vorangegangenen Bürsten im Test. Positiv daran springt aber ins Auge, dass diese Verpackung zu 100% plastikfrei sein soll! Der Hersteller wirbt auf der Verpackung damit, dass die Bürste Interdentalbürsten hat, was insofern hilfreich ist, da damit besser in Zahnlücken geputzt werden kann. Neben dem Stiel der Bürste, der aus Bambus besteht, sollen nun auch die Borsten nicht aus Kunststoff oder Nylon gefertigt sein, sondern komplett auf Rizinusöl basieren, was zurecht mehrmals erwähnt wird. Die Bürste macht also einen sehr positiven Eindruck!

Nutzungserlebnis

Nach dem Öffnen der Schachtel ist die Bürste noch einmal in einen Papierbeutel aus recyceltem Altpapier gehüllt. Öffnet man diesen, bekommt man die relativ geruchsneutrale, mit pinken und weißen Borsten versehene Bambusbürste zu Gesicht. Der obere Bereich des Stils ist etwas geriffelt, sie liegt schön in der Hand. Die Borsten der Bürste haben laut Herstellerangabe den Härtegrad Medium, bei den Borsten handelt es sich allerdings um die bis jetzt härtesten im Test.

Die Kanten der Bürste sind kaum abgerundet, man läuft aber dennoch nicht Gefahr, sich durch Splitter oder scharfe Kanten zu verletzen. Das Bambusholz fühlt sich im Mund nicht wie ein Fremdkörper an, es ist angenehmer als einige andere, vorhergehende Bürsten. Bei der Nutzung machen sich die Interdentalborsten nicht direkt bemerkbar, mit der Zahnbürste lässt sich aber sehr angenehm putzen.

Reinheitsgefühl

Nach dem Putzen fühlen sich die Zähne tatsächlich sehr rein an. Die harten Borsten sagen mir persönlich sehr zu, man hat ein reineres Gefühl im Mundraum. Für Kinder ist die Bürste aufgrund der Härte wohl nur bedingt geeignet, der Hersteller gibt hier an, dass unter Sechsjährige beim Putzen beaufsichtigt werden sollten. Man hat nach dem Putzen allerdings durchaus das Gefühl, die Interdentalborsten bringen einen echten Mehrwert: Die Zähne fühlen sich super sauber an, auch zwischen den Zähnen. 

Lebensdauer des Produkts

Auch hier wird wieder darauf hingewiesen, die Bürste spätestens nach 3 Monaten auszutauschen. Dies trifft im Übrigen aufgrund von Bakterien auf alle Bürsten zu, auch auf Plastikprodukte. Aufgrund der etwas härteren Borsten attestiere ich der Dr. Best Bambus Interdent eine relativ lange Lebensdauer. Wenn man nicht übermäßig grob putzt und auf den Borsten herumkaut, dürfte die Bürste die 3 Monate auf jeden Fall durchstehen, im Zweifel bestimmt auch noch etwas länger.

Preis-Leistung

Die Bürste ist für einen Stückpreis von 2,95€ erhältlich. Sie hebt sich damit preislich kaum von der Konkurrenz ab, ist genauso teuer wie viele ähnliche Bambuszahnbürsten. Persönlich überzeugen mich an dieser Bürste der Härtegrad der Medium-Borsten (wem das zu hart ist, der kann auch zum Härtegrad weich greifen) und die Interdent-Borsten. Letztere waren bei der Nutzung zwar nicht direkt spürbar, die Zähne fühlen sich im Nachhinein dafür tatsächlich reiner an. Die Leistung für den Preis ist gut.

3.6 Colgate Bamboo Charcoal

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Mit dieser Zahnbürste sehen wir ein weiteres Produkt eines Großkonzerns, der auf den Trend der Bambushygieneprodukte aufspringt. Die Zahnbürste kommt vom Colgate-Palmolive-Konzern und wirkt optisch sehr ansprechend, zumindest wenn man der Verpackung Glauben schenken mag. Was im Inneren der Verpackung schlummert und ob die Bürste auch tatsächlich im Test überzeugt, wird sich im Folgenden zeigen. 

Erster Eindruck

Die Colgate-Zahnbürste kommt in einer bedruckten Papierverpackung in diversen Sprachen. Diese Papierverpackung ist recyclebar, wobei in der Praxis wieder höchst fraglich ist, ob sie auch tatsächlich recycelt wird. Die Bürste hat einen Bambusgriff und Borsten mit einer dünnen Spitze. Auch hier kommt scheinbar wieder Aktivkohle zur besseren Zahnreinigung zum Einsatz, was sehr positiv ist. Auf der Rückseite finden wir außerdem den Hinweis, dass der Stil der Bürste mit Bienenwachs behandelt wurde, was die Bürste zum einen wasserabweisend und zum anderen nicht mehr vegan macht. Die Borsten der Bürste können außerdem abgetrennt und kompostiert werden. Aus welchem Material sie konkret bestehen, kann nicht in Erfahrung gebracht werden. Der Griff besteht natürlich aus Bambus. Trotz seiner Wachsbeschichtung wird empfohlen, die Bürste nach der Nutzung gut zu trocknen

Nutzungserlebnis

Dieser Zahnbürste ist erstmals ein kleines Beutelchen mit Trockenmittel beigelegt. Dieses ist in der Regel aber ungefährlich und absolut nicht giftig. An der Bürste selbst fallen sofort neben einem hübschen Bambus-Print auf dem Griff die spitz und fein zulaufenden, grün schwarzen oder je nach Bürste auch nur schwarzen Borsten auf. Beim Putzen fühlen sich die Borsten der Bürste besonders weich an. Trotz besonders starkem Aufdrücken verformen sie sich aber nicht und reinigen die Zähne sehr angenehm. Sie sind für meinen Geschmack aber etwas rar gesät, zwischen den Borsten ist oft relativ viel Platz. Die Bürste könnte also mit etwas mehr Borsten ausgestattet sein. Man hat auch trotz des geringen Härtegrads nicht das Gefühl einer schlechten Reinigung und die Bürste eignet sich daher in meinen Augen auch für die Nutzung durch Kinder. Sie hat zudem einen gewissen natürlichen Eigengeruch, möglicherweise aufgrund des Wachses. Die Aktivkohle spürt man direkt beim Putzen nicht, erst nach dem Auswaschen des Mundes. 

Reinheitsgefühl

Hier merkt man dann doch die Aktivkohle: Die Zähne fühlen sich im Vergleich zur herkömmlichen Bürste etwas glatter und sauberer an. Zwischenzahn-Borsten fehlen auch hier. Allerdings sind die Borsten nicht komplett gleichlang, da diese ja spitz zulaufen. Das macht das Reinheitsgefühl etwas besser, man kommt zumindest teilweise in die Zahnlücken. Die Zähne fühlen sich nach der Reinigung also frisch und sauber an, es gibt nichts besonders Negatives zu beklagen. 

Lebensdauer des Produkts

Die Colgate Bambusbürste sollte, wie jede andere Bürste, nach 3 Monaten ausgewechselt werden. Wenn man davon ausgeht, dass die Bürste sorgsam benutzt wird, das heißt nicht besonders grob geputzt wird, dann sollte die Bürste dies auch durchhalten. Aufgrund der vergleichsweise wenigen Borsten ist hier aber größere Skepsis angebracht als bei den Produkten von anderen Herstellern.

Preis-Leistung

Man kann diese Bürste sowohl online als auch in der Drogerie um die Ecke erwerben. Eine Bürste kostet dabei 2,25 €, ein Preis, der mit anderen Bambuszahnbürsten durchaus konkurrieren kann. In der Nutzung ist die Zahnbürste angenehm, auch nach dem Putzen fühlen sich die Zähne dank der Aktivkohleborsten gereinigt an. Allerdings würde ich persönlich wohl anderen Bürsten hier im Test des Vorzug geben. Die Leistung, die man für den Preis dieses Produkts erhält, ist allerdings in Ordnung.

3.7 Ben & Anna Natural Care Bambuszahnbürste

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Die Ben & Anna Zahnbürste ist ein echter Hingucker: Ihre Borsten sind komplett bunt und sie wird damit zum richtigen Blickfang im Badezimmer. Hergestellt wurde sie für die Kasseler JM Nature GmbH, die neben den Zahnbürsten beispielsweise auch noch Naturdeo aus Soda anbietet. Wie die Zahnbürste im Test abschneidet, sehen wir uns jetzt an.

Erster Eindruck

Die Zahnbürste von Ben & Anna kommt in einer sehr schlichten und minimalistischen Verpackung. Sie ist verziert mit einem dominierenden, vertikalen Regenbogenstreifen, der die Farbe der Borsten schon anteasert. Auf der Seite der Verpackung wird mit dem Slogan „Brush for Equality“ geworben. Diese Zahnbürste versteht sich also als ein Zeichen gegen Sexismus und Diskriminierung. Neben der Adresse der Firma und dem Hinweis, dass es sich um ein Bambusprodukt handelt, gibt die Verpackung wenig Auskünfte, macht aber einen guten ersten Eindruck. Bei der Onlinerecherche kann man herausfinden, dass die Borsten der Zahnbürste, wie meist üblich, aus BPA-freiem Nylon bestehen. Beim Material des Griffs handelt es sich um Moso-Bambus, welcher keine direkte Nahrungsquelle für Pandabären ist. Ein klarer Pluspunkt des Produkts also!

Nutzungserlebnis

Die Zahnbürste hat nach dem Auspacken eine wellige Form, wie einige der ersten Produkte im Test. Die Borsten sind nicht zu weich, der Härtegrad kommt an Medium heran. Sie hat keine Interdentalborsten, man tut sich deshalb schwer, auch in die Zahnzwischenräume zu kommen. Der Härtegrad der Borsten aber ist sehr angenehm: Er ist für mich weder zu hart, noch zu weich. Das Bambusholz kratzt nicht und fühlt sich auch nicht wie ein Fremdkörper im Mund an. Bei der Nutzung hat man das Gefühl, man würde mit einer herkömmlichen Plastikzahnbürste putzen. Die Bürste überzeugt mich!

Reinheitsgefühl

Die Zähne fühlen sich nach dem Putzen sehr gut an: Man hat nicht das Gefühl, dass noch Essensreste oder Plaque in den Zahnzwischenräumen stecken geblieben sind. Die Zähne fühlen sich angenehm glatt an, wenn auch etwas weniger glatt als nach der Nutzung einer Bürste, die mit Aktivkohle beschichtet ist. Normalerweise ist man es von Zahnbürsten mit komplett gleichlangen Borsten eher gewöhnt, dass sich die Zähne danach nicht ausreichend gereinigt anfühlen. Dem ist hier aber nicht so.

Lebensdauer des Produkts

Auch wenn es der Hersteller hier, anders als bei anderen Produkten, nicht explizit vermerkt, gilt die Faustregel: Nach 3 Monaten Bürste wechseln. Die Bürste macht nach der Nutzung nicht den Eindruck, als würde sie schon vorher kaputtgehen. Die Borsten sind relativ stabil und das Holz verliert keine Splitter oder Ähnliches. Ich würde daher durchaus davon ausgehen, dass die Zahnbürste problemlos 3 Monate lang genutzt werden kann.

Preis-Leistung

Die Ben & Anna Zahnbürste ist für 3,49 € online erhältlich. Für diesen Preis bekommt man ein optisch wirklich ansprechendes Produkt, das ein schlichtes und schönes Design hat. Hinsichtlich des Reinheitsgefühls und der Nutzung ist die Zahnbürste in Ordnung. Ich würde daher keinesfalls von einem Kauf abraten. Persönlich würde ich aber andere Bürsten bevorzugen, da diese schon für 50 Cent weniger erhältlich sind. Wenn einem das Design der Bürste allerdings wichtig ist, bekommt man hier auch hinsichtlich der Produktqualität keine schlechte Bambuszahnbürste. 

3.8 latura Bambus Zahnbürsten

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Bei den Bambus-Zahnbürsten der Firma latura aus Hamburg handelt es sich nun wieder um ein komplettes Naturprodukt, so viel sei schon einmal gesagt. Die Unternehmenswebseite widmet der Hersteller voll und ganz dem Bambusprodukt. Darauf ist zu lesen, was man der Verpackung (leider) nicht entnehmen kann, hier hätte man im Marketing bessere Arbeit leisten können: Für jede verkaufte Packung Bambuszahnbürsten pflanzt latura in Kooperation mit Eden Projects einen Baum. So konnte schon mit über 2500 Pflanzen der Abholzung entgegengewirkt werden. Ob die Bambuszahnbürste aber auch bei der Nutzung überzeugt, wird sich jetzt zeigen!

Erster Eindruck

Die Bambuszahnbürsten von latura sind im Viererpack erhältlich. Dieser besteht aus recycelbarer Pappe, es wurde also bewusst auf Plastik verzichtet, was natürlich gut bei mir ankommt! Die einzelnen Bürsten sind noch einmal extra verpackt, hier hätte man vielleicht etwas Verpackungsmaterial einsparen können. Die Verpackung ist äußerlich recht schön anzusehen, sie ist mit Blumen und Pflanzen verziert. Darauf ist vermerkt, dass die Bürste aus nachhaltigem Bambus besteht und deshalb natürlich auch vegan ist. Das macht sie auch biologisch abbaubar. Wenn wir das Produkt umdrehen, sehen wir, dass der Hersteller seinen Kunden ein kostenloses E-Book über Plastikvermeidung zum Download anbietet, ein netter Extra-Service also. Neben dem Namen des Herstellers finden wir noch Hinweise zur Entsorgung und zur Zahnpflege selbst, dazu später aber mehr. Das Produkt macht also einen guten ersten Eindruck!

Nutzungserlebnis

Nach dem Öffnen der Verpackung sehen wir ein Produkt, dessen Bambusgriff ergonomisch gewellt ist. Sie liegt damit gut in der Hand, allerdings auch nicht besser als die vorhergehenden Testprodukte. Der Bambusstil fühlt sich sehr weich und geschmeidig an, er liegt gut in der Hand. Ich hätte keine Bedenken, dass er beispielsweise splittert. Auch im Mund fühlt sich die Bürste nicht wie ein Fremdkörper an. Die Naturborsten weisen unterschiedliche Längen auf. Das hilft dabei, besser in Zahnzwischenräume zu kommen, was ich auch in der Nutzung bestätigen kann. Sie schneidet diesbezüglich in meinen Augen besser ab als Bürsten mit identisch langen Borsten. Diese sind allerdings sehr weich, wenn grob geputzt oder stark aufgedrückt wird, eignet sich diese Bürste wohl eher nicht. Ein klarer Minuspunkt dieser Bürste: Bei intensiver Nutzung, das heißt starkem Aufdrücken und beim Kauen auf den Borsten sind diese relativ schnell ausgegangen. Auch bei der „normalen“ Nutzung passiert dies hier und da. Die Bürste schneidet für mich deshalb eher unbefriedigend ab.

Reinheitsgefühl

Das Reinheitsgefühl nach dem Putzen mit der latura-Bürste ist im Groben und Ganzen zufriedenstellend. Das Produkt reinigt einigermaßen zuverlässig, es gehen trotzdem gelegentlich Naturborsten aus. Aufgrund der unterschiedlichen Borstenlänge hilft diese Bürste aber dabei, beim Putzen besser in die Zahnzwischenräume zu gelangen. Die besonders weichen Borsten erschweren in meinen Augen wiederum eine komplett zufriedenstellend Reinigung, sie sind (mir persönlich) nicht hart genug. Nach der Zahnreinigung bleibt bei mir deshalb ein durchwachsenes Reinheitsgefühl zurück.

Lebensdauer des Produkts

Die Lebensdauer der latura-Bürste unterscheidet sich interessanterweise von allen bisher getesteten Bürsten. Der Hersteller empfiehlt nämlich, die Bürsten bereits alle 2 Monate auszutauschen und damit einen Monat früher als der bisherige Konsens der anderen Hersteller. Dies kann natürlich an den Naturborsten liegen, die relativ weich sind und deshalb leichter kaputt gehen könnten. Bei intensiverer Nutzung würde ich der Bürste tatsächlich keine lange Lebensdauer attestieren, da die Borsten, wie oben angesprochen, leider leicht ausgehen. Da die Bürsten allerdings im Viererpack erhältlich sind, reicht dieser ganze 8 Monate, man kommt also eine gute Zeit lang über die Runden. Gefährlich ist es sicherlich auch nicht, wenn man die Bürste dann doch einmal 3 Monate lang nutzt.

Preis-Leistung

Diese Bambuszahnbürste ist online im Viererpack zu 5,47 € erhältlich. Das macht einen Stückpreis von 1,37 € pro Bambusbürste, womit dieses Produkt das Günstigste bislang im Test ist. Die Zahnbürste hat mich nicht unbedingt überzeugt. Optisch ist sie kaum von den anderen Testprodukten zu unterscheiden, liegt aufgrund ihrer ergonomischen Form angenehm in der Hand. Positiv hervorzuheben ist natürlich, dass die Borsten ebenfalls aus Naturmaterial bestehen, leider wird nicht genau angegeben woraus. Beim Putzen hat sie mich ein wenig enttäuscht: Mir ist der Härtegrad des Produkts leider zu weich, die Borsten der Zahnbürste gehen zudem eher leicht aus. Das Reinheitsgefühl war dementsprechend durchwachsen. Angesichts des sehr geringen Stückpreises würde ich der Zahnbürste dennoch ein angemessenes Verhältnis von Preis und Leistung attestieren: Wenn du eine sehr günstige Alternative suchst und nicht ewig viel ausgeben magst, dann kannst du diese Bürste durchaus einmal austesten!

3.9 Hello Boo Zahnbürsten Set mit Etui

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Dieses Produkt von Hello Boo kommt im Zweierpack: Dazu bekommt man auch noch zwei praktische Reiseetuis für die Bambuszahnbürsten dazu! Das Produkt wurde in Kanada designt und in China, dem Land des Bambus, produziert. Der Hersteller klärt online darüber auf, dass die Zahnbürsten aus Moso-Bambus bestehen. Dieser Bambus ist keine direkte Nahrungsquelle für Pandas und gefährdet diese so nicht. Ein sehr interessanter Einblick, den ich bei den Vorgängerprodukten noch nicht gelesen habe. Die Borsten dieser Zahnbürste bestehen aus BPA-freiem Nylon. Dies ist natürlich im Vergleich zu Naturborsten ein Nachteil für die Umwelt, verspricht aus meiner Sicht aber ein besseres Putzerlebnis. Wie die Zahnbürste in der Nutzung abschneidet, das sehen wir uns jetzt einmal näher an!

Erster Eindruck

Die Verpackung der Hello Boo-Zahnbürsten wirkt auf den ersten Eindruck weniger nachhaltig als andere, bisher getestete Produkte, die in braunen Pappkartons aus Altpapier gehüllt waren. Auch Hello Boo verzichtet bei dieser Bürste aber auf Plastik, außerdem handelt es sich bei dem weiß-grün bedruckten Karton um Recycling-Papier. Neben dem Herstellernamen und der Produktbezeichnung finden wir auf der Vorderseite noch die Aufforderung, Plastik zu vermeiden und lieber zu Organischem zu greifen. Das ist ja mit dem Kauf dieser Bürste geschehen. Sie ist frei von Tierversuchen, durch den verwendeten Bambus nachhaltig hergestellt sowie biologisch abbaubar, wie wir unten auf der Verpackung erfahren. Neben den Social Media-Handles der Firma und einem Dank für den Kauf finden wir auf der Rückseite noch einen Hinweis, wie oft die Bürste gewechselt werden sollte und dass man die Zahnbürste gerne auch auf Social Media teilen kann. Sie macht äußerlich also einen relativ normalen aber guten Eindruck!

Nutzungserlebnis

Nach dem Auspacken des Kartons hat man die hübschen Etuis aus Bambus vor sich, in denen die Bürsten verpackt sind. Sie riechen sehr natürlich, der Geruch erinnert ein wenig an den Malkasten aus dem Kunstunterricht. Auch diese Bürste hat natürlich wieder den Namen des Herstellers eingraviert und ist ergonomisch gewellt, wodurch sie angenehm in der Hand liegt. Die Bürste fasst sich angenehm geschmeidig an, obwohl sie scheinbar (überraschenderweise) nicht mit Wachs beschichtet ist. Die schwarzen Borsten enthalten, entgegen der Vermutung aufgrund ihrer Farbe, keine Aktivkohle. Beim ersten Putzen entfaltet sich ein natürlicher, aber in meinen Augen eher unangenehmer Eigengeruch der Bürste. Die Borsten sind, ebenso wie der Stiel, leicht gewellt. Da sie allesamt gleich lang sind, kommt man damit allerdings eher nicht in Zahnzwischenräume. Die Borsten der Bürste sind recht hart, für meinen Geschmack zu hart. Man lässt sich leicht dazu verleiten, auf den Zähnen allzu stark zu scheuern, was natürlich schlecht für Zahnschmelz und Zahnfleisch ist. Auch die Zahnzwischenraumreinigung bleibt hier eher aus. Ein alles in allem mittelmäßiges Putzerlebnis für mich.

Reinheitsgefühl

Das Reinheitsgefühl ist dagegen relativ zufriedenstellend. Die Zahnoberflächen fühlen sich angenehm weich und rein an, sie sind sehr glatt. Allerdings habe ich ein wenig Sorgen, dass ich zu stark geputzt habe und meinen Zähnen dadurch eher schaden könnte. Für Kinder würde ich die Bürste daher eher nicht empfehlen, Helle Boo hat aber spezielle Kinderbürsten im Sortiment. Die Zähne selbst fühlen sich also sehr rein an, auch beim Ein- und Ausatmen habe ich ein sehr reines Gefühl, es fühlt sich nicht so an, als wäre Dreck oder Plaque an den Zähnen hängen geblieben. Einzig meine Zahnzwischenräume fühlen sich nicht so sauber an. Mit dieser Bürste komme ich dort einfach nicht gut hinein. Der Mundraum fühlt sich im Großen und Ganzen also eher frisch und rein an.

Lebensdauer des Produkts

Dieses Produkt unterscheidet sich in der Herstellerangabe nun wieder vom Vorgängerprodukt und empfiehlt dem Nutzer ebenfalls, die Bürste nach 3 Monaten auszutauschen. Andernfalls können sich ungesunde Keime bilden, die im Mundraum nichts zu suchen haben. Dieser Bürste würde ich aufgrund ihres Härtegrads aber noch eine theoretisch viel höhere Lebensdauer attestieren. Die harten Borsten reißen nicht aus, sie knicken nicht um oder gehen kaputt, daher schafft die Bürste locker die 3 Monate, bis sie ausgetauscht werden sollte. Das Bambusetui sollte dann natürlich wiederverwendet und mit einer neuen Bürste bestückt werden!

Preis-Leistung

Beim Preis-Leistungs-Verhältnis muss man hier auch das Bambusetui miteinbeziehen, welches im Produkt enthalten ist. Ein Zweierpack der Hello Boo Bürsten ist online für 11,59 € erhältlich. Das macht einen Stückpreis von stolzen 5,80 € pro Bürste. Dafür bekommt man ein Produkt, dass ergonomisch geformt ist und dessen Material sich angenehm anfasst. Das Reiseetui ist eine nette Zugabe, du kannst die Bürste überall hin mitnehmen. Ob man dieses braucht, muss jeder selbst entscheiden. In der Nutzung ist die Bürste sehr hart, mit den Borsten tut man sich eher schwer, in Zahnzwischenräume zu stoßen. Das Reinheitsgefühl nach dem Putzen ist allerdings recht überzeugend. Alles in allem ist es für mich ein eher überzeugendes Produkt. Wenn man die zu den Bürsten beigelegten Reiseetuis nutzen kann, ist der Preis für die gebotene Leistung auch vollkommen angemessen.

3.10 Brasa Bamboo Toothbrush Set

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Die Bambuszahnbürsten von Brasa haben sich einem hübschen Design verschrieben: Sie kommen im Zweierpack jeweils in weißer und in schwarzer Ausführung. Das Produkt unterscheidet sich optisch ein wenig von den vorangehenden Zahnbürsten im Test, so sind beispielsweise die Borsten oben auf dem Stiel nicht oval, sondern rechteckig angeordnet. Der Hersteller verzichtet, wie bei Zahnbürsten heutzutage üblich, auf Tierborsten. Damit ist die Bürste natürlich vegan, was mich aber nicht verwundert, davon bin ich eigentlich ausgegangen. Eine Homepage des Herstellers habe ich leider nicht gefunden. Das Wort Brasa kommt aus dem Portugiesischen und bedeutet soviel wie „Glut“. Ob mich die Zahnbürsten auch im Test heiß machen können, werden wir jetzt sehen.

Erster Eindruck

Mein erster Eindruck der Verpackung ist eher durchwachsen. Sie besteht einerseits aus Pappe, was natürlich löblich ist. Leider hat man sich aber dazu entschieden, ein großes Fenster aus Plastik einzubauen, was aus der Zero-Waste-Perspektive schade ist. Man kann dadurch direkt auf die obere Hälfte der beiden Bürsten blicken und sieht die schwarzen und weißen Bürstenköpfe. Die braun-schwarze Verpackung bietet auf der Vorderseite wenige interessante Infos. Man kann nur den Namen des Herstellers und die Produktbezeichnung lesen. Auf der Rückseite sieht man schwarz auf weiß den Strichcode und darüber einen Hygienehinweis. Außerdem wird erwähnt, dass Bambus eine gesunde Wahl für die Zahnhygiene ist und die Borsten ebenfalls umweltfreundlich seien. Da diese aus Nylon bestehen, kann ich das nur bedingt unterschreiben.

Nutzungserlebnis

Wenn man die Verpackung aus ihrer Hülle schiebt, stößt man auf die schwarze Innenseite der Pappschachtel. Darin befinden sich die beiden Bürsten. Beide tragen, anders als die Testvorgänger, einen Streifen, jeweils schwarz bzw. weiß auf der unteren Hälfte. Die Bürste ist ebenfalls ergonomisch geformt und liegt gut in der Hand. Der Bambus ist relativ weich, auch im Mund fühlt er sich angenehm glatt an, nicht wie ein Fremdkörper. Die Nylon-Borsten sind laut Hersteller mittelhart. Ich würde sie fast als hart einstufen und würde die Bürste daher eher nicht für Kinder empfehlen. Die Borsten sind gewellt geformt, wie bei einigen Vorgängerprodukten, was eine bessere Reinigung ermöglichen soll. Leider sind diese aber auch identisch lang, weshalb man nicht gut in die Zahnzwischenräume gelangt. Meine Brasa-Bürste verliert keine Borsten, es lässt sich angenehm mit ihr putzen, ich könnte sie kaum von einer herkömmlichen Plastikbürste unterscheiden. Sie stellt mich, bis auf die erschwerte Reinigung der Zahnzwischenräume, zufrieden.

Reinheitsgefühl

Die Brasa Bambusbürste reinigt also zufriedenstellend, auch das Reinheitsgefühl ist dementsprechend positiv. Die Zähne fühlen sich sauber und glatt an, auch noch nach längerer Zeit habe ich ein angenehm gereinigtes Gefühl im Mundraum. Ich würde die Bürste aufgrund der harten Borsten wie gesagt nicht für Kinder empfehlen. Dem Zahnschmelz zuliebe sollten auch Erwachsene nicht zu stark beim Putzen aufdrücken. Auch bei sanfter und nicht zu grober Nutzung stellt sich ein angenehmes Reinheitsgefühl ein. Es wirkt nicht so, als wären Unreinheiten zurückgeblieben. Davon ausnehmen möchte ich wieder die Zahnzwischenräume. Da die Borsten alle gleichlang sind, kommt man leider nicht wirklich zwischen alle Zähne. Alles in allem bin ich dennoch zufrieden.

Lebensdauer des Produkts

Auch hier gilt wieder dasselbe Spiel wie im Übrigen für alle Zahnbürsten: Man sollte auch das Produkt von Brasa nach spätestens 3 Monaten austauschen. Ich würde mir keine Gedanken machen, ob diese Zahnbürste ihr Soll auch wirklich erfüllt. Sie weist ja eher mittelharte bis harte Borsten auf und ist daher auch relativ strapazierfähig. Vom Bambusgriff ist (wie bei allen Zahnbürsten) in meinen Augen ebenfalls nicht zu erwarten, dass er kaputtgeht, bricht, aufweicht oder Ähnliches. Der Zweierpack Zahnbürsten eignet sich gut für die gemeinsame Nutzung mit Partner oder Partnerin. Wenn du ihn dir aber alleine kaufst, kannst du damit locker 6 Monate lang deine Zähne reinigen.

Preis-Leistung

Die Bambuszahnbürsten von Brasa sind im Zweierpack für einen Preis von 4,90 € zu haben. Das macht einen Stückpreis von 2,45 €. Die Bürste gehört damit zu den eher günstigen Produkten im Test. Für den Preis bekommt man eine optisch besonders ansprechende Zahnbürste, da ihre untere Hälfte eingefärbt ist. Aus Umweltschutzperspektive hätte man darauf natürlich auch verzichten können. Die Bürste reinigt absolut zufriedenstellend, fällt aber nicht positiv auf oder sticht heraus. Das Reinheitsgefühl im Mundraum ist dementsprechend positiv, aber nicht außergewöhnlich. Wie so oft mangelt es an Borsten für die Zahnzwischenräume. Dennoch habe ich nichts Gravierendes am Produkt auszusetzen und finde die Leistung für den Preis von 2,45€ überzeugend.

3.11 Bambusliebe Bambuszahnbürste

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Das Start-Up Bambusliebe ist uns bereits ein Begriff, wir haben uns ja schon die Bambus-Zahnseide des Herstellers angesehen. Die Marke der beiden Gründer Christoph & Angela bietet außerdem noch viele weitere Produkte aus Bambus, beispielsweise Abschminkpads oder Wattestäbchen. Laut eigener Aussage haben sich die beiden vor einigen Jahren selbst einmal nach nachhaltigeren Badutensilien für den Eigenbedarf umgesehen, wurden dabei aber kaum fündig. Daraus wuchs die Idee, Bambusliebe zu gründen. Die Produkte des Unternehmens werden hierzulande und in Asien gefertigt. Der Bambus stammt von Farmen, so wird Rodung von Regenwald vorgebeugt. Wie die Zahnbürste im Test abschneidet werden wir uns jetzt genauer ansehen!

Erster Eindruck

Die Zahnbürste ist auch in größeren Packungen und in allen Härtegraden erhältlich, die große Auswahl überzeugt mich sehr! Ich habe mich für eine einzelne Bürste mit mittlerem Härtegrad entschieden. Besonders toll an der Bürste ist, dass nicht nur der Stiel, sondern auch die Borsten aus Bambus bestehen, ein rundum kompostierbares und nachhaltiges Produkt. Dieses kommt in einer kleinen Pappschachtel, auf Plastik wurde verzichtet. Das sagt mir natürlich zu! Man sieht darauf einen Panda neben dem Namen des Herstellers abgebildet. Außerdem liest man hier direkt drei Vorteile des Produkts: Es ist antibakteriell, nachhaltig und ist komplett umweltfreundlich. Sonst ist der Verpackung nichts Außergewöhnliches zu entnehmen. Sie macht also einen guten Eindruck.

Nutzungserlebnis

Die Bürste selbst ist noch einmal in ein kleines Papierbeutelchen gehüllt. Darunter verbirgt sich eine ergonomisch geformte Bürste, die angenehm in der Hand liegt. Die Borsten sind ebenfalls wellig, was eine sorgfältigere Reinigung verspricht. Beim Putzen ist der Bambusgriff angenehm weich, die Bürste fühlt sich im Mund sehr angenehm an und ist nicht von einer Plastikzahnbürste zu unterscheiden. Die mittelharten Borsten sind für meinen Geschmack genau richtig, nicht zu hart und nicht zu weich. Sie sind fest genug, um angenehm zu reinigen und man kommt durch ihre besonders wellige Form auch gut in Zahnzwischenräume, wenn auch nicht vergleichbar mit einer Interdent-Bürste. Auch beim Belastungstest, also beim Kauen auf den Borsten und festen Aufdrücken, verliert die Zahnbürste nichts, die Bambus-Borsten sitzen komplett fest. Die Bürste überzeugt mich bei der Nutzung sehr.

Reinheitsgefühl

Nach dem Putzen mit der Bambusliebe Bambus-Zahnbürste fühlt sich der Mundraum tatsächlich sehr sauber an. Der Unterschied hier: Ich habe auch das Gefühl, dass die Zahnzwischenräume zu einem gewissen Grad gereinigt wurden. Das war bei vielen Vorgängerbürsten, die mehr oder weniger identisch lange Borsten aufweisen, nicht der Fall. Der ganze Mundbereich fühlt sich sehr rein an, Ablagerungen oder Plaque scheinen gefühlt nicht zurückgeblieben zu sein. Besonders Zahnbelag wurde sorgfältig entfernt, meine Zähne sind angenehm weich und glatt. Ich bin vom Reinheitsgefühl nach dem Putzen mit der Bambusliebe-Bürste sehr überzeugt!

Lebensdauer des Produkts

Offiziell gilt auch hier wieder: Nach drei Monaten sollte die Zahnbürste spätestens ausgetauscht werden. Da Zahnbürsten oft noch lange nach dem Putzen nass bleiben, können sich bei längerer Nutzung Bakterien auf den Borsten bilden. Diese drei Monate hält das Produkt von Bambusliebe aber problemlos durch. Mit dem Härtegrad mittel reinigt die Bürste für meinen Geschmack sorgfältig und angenehm, ohne Zahnschmelz oder Zahnfleisch zu verletzen. Die Borsten sind dennoch hart genug um problemlos drei Monate Nutzung auszuhalten. Das tolle am Sortiment von Bambusliebe ist die Vielfalt: Sollte dir dieser Härtegrad nicht zusagen, dann kannst du nach drei Monaten auch je nach Wunsch eine andere Bürste des Herstellers ausprobieren!

Preis-Leistung

Die Bambusliebe-Zahnbürste ist relativ teuer, wenn sie einzeln gekauft wird: Meine Bürste hat satte 5,50 € gekostet! Das ist im Vergleich zur Plastikzahnbürste aus der Drogerie dann schon ein gewaltiger Preisunterschied. Man muss Bambusliebe aber zugute halten, dass es die Bürsten auch in größeren Paketen zu kaufen gibt. Wenn du beispielsweise gleich 20 Zahnbürsten auf einmal kaufst, sinkt der Stückpreis auf 2,45€. Für sein Geld bekommt man allerdings auch ein Produkt, das in meinen Augen sehr ausgereift ist. Das Produkt ist komplett nachhaltig, da auch die Borsten aus Naturmaterial bestehen. Der verwendete Bambus für den Stiel liegt angenehm weich in der Hand. Die Borsten tragen mit ihrer welligen Form dazu bei, Ablagerungen auch in Zahnzwischenräumen besser zu erreichen. Außerdem haben Konsumenten beim Härtegrad freie Wahl und können denjenigen auswählen, der die eigenen Vorlieben befriedigt. Ich bin also rundum zufrieden mit dem Produkt, die Leistung stimmt, das allerdings zu einem sehr stolzen Preis! Trotz einer tollen Leistung ist das Produkt in meinen Augen deshalb einen Stückpreis von 5,50 € eher weniger wert.

3.12 Moti Co. Bambus Zahnbürste

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Die Moti Bambuszahnbürste kommt direkt aus England zu uns, nämlich vom Londoner Hersteller Cosfarma Ltd. Moti steht dabei für Motivation oder Motive. Das Produkt ist auch in einem Viererpack erhältlich, im Test habe ich mich aber für eine Einzelbürste entschieden. Sie macht optisch ganz schön was her: Ihr Bambusholz ist etwas dunkler als das der meisten anderen Bambuszahnbürsten, wenn man der Verpackung Glauben schenkt. Außerdem sind die Borsten zweifarbig, nämlich grün und schwarz. Wie die Bürste nach dem Auspacken tatsächlich aussieht und ob sie sich als Bambuszahnbürste bewährt oder im Test eher durchfällt, werden wir uns jetzt näher ansehen!

Erster Eindruck

Die Moti-Brush kommt in einer sehr hübschen Verpackung, ein Designer hat sich daran scheinbar wirklich ausgetobt. Die Verpackung ist sehr farbenfroh und weist viele verschiedene Muster auf. Auf der Vorderseite sieht man Hersteller und Produktbezeichnung, dazu noch den Härtegrad der Bürste, nämlich soft. Die Rückseite der Verpackung enthält tatsächlich keine Informationen. Die Pappschachtel macht auf den ersten Blick keinen besonders nachhaltigen Eindruck, besteht allerdings aus recyceltem Material und ist natürlich auch nach der Entsorgung wieder recycelbar. Plastik kommt keines zur Anwendung. Auf der Seite sehen wir neben den Social-Media-Handles noch die Hinweise, dass das Produkt biologisch abbaubar sei (zumindest der Stiel, die Borsten bestehen nämlich aus Nylon), es vegan ist und außerdem frei von Tierversuchen. Es macht also einen guten ersten Eindruck auf mich!

Nutzungserlebnis

Wenn man die farbenfrohe Packung öffnet, findet man die Bürste in einer weiteren kompostierbaren Papierverpackung. Darauf bekommt man noch einmal Infos zur Nutzung und zur Entsorgung. Es ist positiv, dass der Hersteller darauf hinweist, die Borsten getrennt vom Stiel zu entsorgen, da diese nicht aus Naturmaterial bestehen! Die Bürste selbst erweist sich dann doch nicht aus so dunklem Holz, wie man es auf der Verpackung sieht. Der Bambusgriff ist angenehm weich und ergonomisch geformt, er liegt beim Putzen bequem in der Hand. Die farbigen Borsten sind außerdem unterschiedlich lang, was eine Reinigung der Zahnzwischenräume erheblich erleichtert, was mir positiv auffällt! Der Härtegrad der Borsten ist eher weich, dennoch sind sie nicht zu weich für mich, obwohl ich normal nur auf Medium-Borsten setze. Ich habe nicht das Gefühl, dass sie aufgrund ihrer geringen Härte schlecht reinigen, dazu später aber mehr. Die Borsten enthalten Aktivkohle, was sich tatsächlich bei der Nutzung bemerkbar macht. Die Borsten reinigen die Zähne sehr angenehm. Beim darauf Herumkauen und intensiver Nutzung können sich hier und da Borsten lösen, ich würde das dieser Bürste aber nicht als Nachteil zur Last legen. Bei normaler Nutzung ist dies nämlich kaum zu erwarten. Ich würde die Bürste aufgrund der weichen Borsten auch für Kinder empfehlen. Alles in allem bin ich mit dem Produkt also zufrieden.

Reinheitsgefühl

Auch beim Gefühl der Reinheit und Sauberkeit nach dem Putzen schneidet das Produkt bei mir gut ab, hauptsächlich aus zwei Gründen: Aktivkohle und unterschiedlich langen Borsten. Die mit Aktivkohle angereicherten Borsten tragen tatsächlich für ein reineres Gefühl auf den Zähnen bei, Ablagerungen wie Zahnbelag sind gar nicht mehr spürbar. Die Zähne fühlen sich sehr glatt, weich und gereinigt an. Der zweite Vorteil liegt in den Borsten, die unterschiedliche Längen aufweisen. Diese Produkteigenschaft bewirbt der Hersteller konkret, in meinen Augen auch zurecht. Damit kommt man nämlich viel einfacher und effektiver in Zahnzwischenräumen als bei der Nutzung „gewöhnlicher“ Bürsten, egal ob aus Bambus oder Plastik. Mein Mundraum fühlt sich angenehm gereinigt an, die weichen Borsten fügen Zahnschmelz und Zahnfleisch keine Schäden zu, auch die Zwischenräume fühlen sich sehr rein an. Ich bin positiv überrascht, dass die Bürste trotz der weichen Borsten zu einem gesunden und sauberen Gefühl nach dem Zähneputzen führen!

Lebensdauer des Produkts

Wie auch bei allen anderen Bambuszahnbürsten ist es auch hier wieder dasselbe Spiel: Die Zahnbürste sollte aus Hygienegründen alle 3 Monate gewechselt werden, unabhängig davon, ob die Borsten auch länger nutzbar wären. Wenn die Bürste länger in Verwendung ist, können sich auf den nassen Borsten ungesunde Bakterien kultivieren. Trotz des soften Härtegrads bin ich mir bei der Moti-Brush aber relativ sicher, dass sie problemlos 3 Monate lang haltbar ist. Im Test erweist sie sich zwar schon als angreifbar, wenn man sehr aggressiv putzt, können sich gelegentlich Borsten lösen. Bei moderater und normaler Nutzung hält diese Bambuszahnbürste aber problemlos so lange bis sie aus Hygienegründen ohnehin getauscht werden muss.

Preis-Leistung

Die Moti-Zahnbürsten sind in einem Viererpack oder einzeln erhältlich. Ich habe meine Bürste einzeln gekauft und habe dafür 2,89 € bezahlt. Damit ist sie natürlich teurer als die handelsübliche Zahnbürste im Supermarkt, liegt in unserem Test preislich allerdings vollkommen im Rahmen. Für das Geld bekommt man eine Zahnbürste, die vor allem mit ihren Borsten punkten kann: Diese sind für eine bessere Reinigung mit Aktivkohle angereichert und weisen unterschiedliche Längen auf, damit man besser in Zahnzwischenräume kommt, allerdings sind sie aus Nylon. Will man eine komplett natürliche Bürste, dann sollte man zu einem anderen Produkt greifen. In der Nutzung überzeugt die Bürste, auch hinsichtlich des Reinheitsgefühls nach dem Zähneputzen schneidet sie gut ab. Die Leistung, die man für den Preis der Bürste erhält, ist absolut super! Die Borsten sind allerdings eher soft: Wenn du also Wert auf feste und harte Borsten legst, solltest du dich einmal bei den restlichen Testprodukten umsehen!

3.13 Madhu ökologische Hand-Zahnbürste

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Die Madhu-Bambuszahnbürsten sind im Viererpack erhältlich. Madhu ist dabei der Name des indischen Unternehmers, der diese Bambus-Zahnbürsten in Umlauf bringt. Wie online nachzulesen ist, werden auch noch weitere Produkte aus Bambus vertrieben, beispielsweise Zahnstäbchen oder Flaschen aus Bambus. Da die vier Zahnbürsten bei gleichzeitiger Nutzung leicht durcheinandergebracht werden könnten, hat man sich für diesen Fall etwas cleveres einfallen lassen: Jede Zahnbürste ist mit einem Element versehen, so gibt es je eine Feuer-, Wasser-, Luft- und Erden-Zahnbürste. Ein netter kleiner Hingucker und ein cleverer Einfall! Wie die Madhu-Bürste sich im Test macht, werden wir uns nun einmal genauer ansehen!

Erster Eindruck

Die Madhu-Bambusbürsten kommen – wie bereits erwähnt – im Viererpack an. Die Verpackung besteht dabei aus recyceltem Papier, welches natürlich auch nach der Entsorgung wieder recycelt werden kann. Plastik sucht man auch hier vergebens, für mich natürlich ein klarer Pluspunkt! Auf der Vorderseite der Verpackung sehen wir neben dem Namen des Herstellers und der Produktbezeichnung noch ein Bild einer grünen Bambuspflanze. Außerdem ist noch der Hinweis vermerkt, dass das Produkt BPA-frei ist. Bisphenol A wirkt sich negativ auf den Hormonhaushalt aus, ist aber in den wenigsten Bambuszahnbürsten enthalten. Die Bürste ist zudem vegan, biologisch abbaubar, antibakteriell und aufgrund des Lieferumfangs (4 Bürsten) auch familienfreundlich. Auf der Verpackung lesen wir außerdem, dass die Borsten einen mittelweichen Härtegrad aufweisen. Der Hersteller schreibt außerdem, es handle sich um Zahnbürsten aus 100% Bambus-Holz. Dies ist etwas missverständlich und trifft nur auf den Stiel zu. Die Borsten bestehen nämlich aus Nylon. Bis auf dieses nicht ganz wahre Versprechen wirkt die Verpackung interessant und macht Lust auf das Produkt!

Nutzungserlebnis

Beim Auspacken habe ich die Wahl zwischen vier verschiendenen, auf den Zahnbürsten abgedruckten (nicht eingravierten) Elementen und entscheide mich für Wasser. Die Bürste selbst ist ergonomisch gewellt und liegt gut in der Hand. Der Bambus ist nicht ganz so geschmeidig wie bei einigen anderen Bürsten, stört aber nicht beim Putzen. Beim Herumkauen auf den schwarzen Borsten der Zahnbürste löst sich nichts, eine sehr positive Eigenschaft. Nach dem Putzen fällt allerdings auf, dass sich einige der Borsten schon biegen, dazu später aber mehr. Die Borsten haben wie viele vorangehende Produkte eine wellige Struktur. Das hilft nur bedingt dabei, in die Zahnzwischenräume zu gelangen. Der Härtegrad der Zahnbürste ist sehr angenehm. Bei der mittelweichen Bürste hat man auch bei intensiver Nutzung und grobem Drücken nicht das Gefühl, dass Zahnfleisch und Zahnschmelz Schaden nehmen. Dennoch ist sie nicht zu weich, sodass man ein unreines Gefühl beim Putzen hat. Die Madhu-Zahnbürste steht einer gewöhnlichen Plastikbürste in meinen Augen in nichts nach, kann aber auch nicht durch eine Besonderheit glänzen.

Reinheitsgefühl

Nach dem Putzen mit der Madhu-Bürste habe ich ein mehr oder weniger reines Gefühl im Mund. Der Mundraum schmeckt auf jeden Fall rein, beim Atem spürt man natürlich, dass frisch geputzt wurde. Die Zähne fühlen sich angenehm glatt und sauber an, so weit so gut. Allerdings sehe ich hier wieder ein Problem in der Reinigung der Zahnzwischenräume. Für meinen Geschmack dringen die Borsten dieser Bürste hier nicht weit genug vor. Man hat nach dem Putzen zwar oberflächlich ein gesundes und frisches Gefühl, die Zahnzwischenräume fühlen sich allerdings weniger rein und sauber an. Dies ist in meinen Augen aber ein Problem von vielen Bürsten hier im Test. Die Madhu-Bürste würde ich deshalb als durchschnittlich bezeichnen: Sie ist auch in Sachen reines Gefühl nach dem Putzen absolut gleichauf mit herkömmlichen Plastikzahnbürsten, kann sich aber nicht besonders auszeichnen oder hervorheben.

Lebensdauer des Produkts

Einige Borsten knicken beim Härtetest während des ersten Putzens schon leicht ab. Das lässt erahnen, dass die Bürste bei einer intensiven und groben Nutzung nicht besonders lange durchhält. Ich wäre skeptisch, ob sie bei zweimaligem täglichen Putzen tatsächlich 3 Monate lang hält. Auch hier gilt natürlich wieder, dass die Bürste nach 3 Monaten entsorgt werden sollte. Bei zu langer Nutzung können sich aufgrund des nass-warmen Milieus zwischen den Borsten der Bürste Bakterien entwickeln, weshalb die Bürste öfter gewechselt werden sollte, spätestens nach 3 Monaten. Bei einer moderaten und gefühlvollen Nutzung sehe ich bei dieser Bürste für diese Zeitspanne kein Problem, bei festem Aufdrücken wäre ich aber eher skeptisch, ob die Bürste dies übersteht.

Preis-Leistung

Die Zahnbürste von Madhu ist online im Viererpack für 5,90 € erhältlich, passend dazu ist auf jeder Bürste eines der vier Elemente abgedruckt. Pro Bürste macht das einen Preis 1,47 €, womit diese Zahnbürste eine der Günstigsten im Test ist! Für mich zählt sie ganz klar nicht zu den besten Produkten im Test: Sie reinigt zufriedenstellend, dringt aber nicht so gut in die Zahnzwischenräume vor. Dementsprechend ist auch das Reinheitsgefühl nach vollendeter Mundhygiene eher durchschnittlich. Die kleinen abgedruckten Elemente machen die Bürste etwas interessanter und origineller. Alles in allem ist sie für mich aber keine Besonderheit, außer durch die Optik sticht sie keineswegs unter allen anderen Zahnbürsten hervor. Ihr klarer Vorteil liegt allerdings im Preis: Der ist nämlich unschlagbar. Für den geringen Betrag von 1,47 € pro Bürste kann sie nämlich auch mit herkömmlichen Produkten aus Kunststoff mithalten. Setzt man nun Preis in Relation zur Leistung, dann ist diese Bürste für mich eine super Alternative wenn man bei der Zahnhygiene sparsam sein will. Aufgrund ihres Bambusgriffs ist sie nämlich allemal umweltfreundlicher als die meisten gängigen Produkte und diese Umweltfreundlichkeit kommt nicht einmal so teuer zu stehen!

3.14 Audamp Natural Bamboo Toothbrush

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Die Audamp Bambuszahnbürste ist online im Fünferpack erhältlich. Leider ist keine genaue Homepage des Herstellers feststellbar, auf der nähere Informationen einzusehen wären. Man bekommt im Paket drei Zahnbürsten mit schwarzen Borsten, eine hell beborstete Bürste und ein Produkt mit türkisen Borsten. Auch diese Zahnbürsten sind frei von Bisphenol A, einem Stoff, der sich negativ auf das Hormonsystem auswirkt. Auch sonst lassen sich kaum Informationen zum Produkt oder zum Hersteller finden, weshalb wir uns direkt in den Test stürzen sollten: Wie sich das Produkt beim Putzen konkret macht, werden wir uns nun einmal genauer ansehen!

Erster Eindruck

Der Fünferpack Bambuszahnbürsten von Audamp kommt in einer Pappschachtel. Diese ist recycelbar, was auf der Rückseite zu lesen ist. Auch auf Plastik wurde verzichtet: Das ist natürlich super. Auf der Vorderseite sehen wir neben dem Namen des Herstellers noch eine kleine Skizze einer Bambuszahnbürste und die Aufforderung, gemeinsam unseren Planeten zu schützen. Auf der Rückseite bekommen wir stichpunktartig nähere Informationen zum Produkt. Es ist demnach minimalistisch designt und wurde laut Hersteller ethisch und fair hergestellt. Der Griff besteht natürlich komplett aus kompostierbarem Bambus, die Borsten sind mit Aktivkohle angereichert und BPA-frei. Online findet man außerdem heraus, dass es sich um Bambusborsten handeln soll. Neben einem Hinweis zur Nutzung der Bürste war es das im Wesentlichen. Die Verpackung ist, wie auch die Bürste selbst beschrieben wird, recht minimalistisch und macht einen soliden Eindruck.

Nutzungserlebnis

Beim Auspacken der Bürste bemerkt man, dass die einzelnen Bambuszahnbürsten noch einmal extra verpackt sind. Holt man sie aus ihrer Pappschachtel, fällt auf, dass der Griff nicht ergonomisch gewellt ist. Die Zahnbürste ist komplett glatt und liegt beim Putzen schlechter in der Hand als andere Testprodukte. Der Bambusstiel ist allerdings angenehm glatt und fühlt sich beim Putzen gut an, man hat nicht das Gefühl eines Fremdkörpers im Mundraum. Die Bürste hat Borsten mit unterschiedlicher Länge: Damit komme ich beim Putzen besser in Zahnlücken und Zahnzwischenräume, ein klarer Vorteil dieser Bürste! Die Borsten des Produkts sind allerdings sehr weich, ich habe eher das Gefühl, die Zähne zu streicheln, ein effektives Putzen fühlt sich für mich anders an. Beim festen Herumkauen und groben Putzen lösen sich keine Borsten, was positiv ist. Allerdings biegen sich nach der Nutzung bereits einige Borsten. Das Produkt ist für mich in der Nutzung eher nicht zufriedenstellend, da es aufgrund des geraden Griffs und der sehr weichen Borsten recht spartanisch wirkt.

Reinheitsgefühl

Das Reinheitsgefühl nach dem Putzen würde ich als eher positiv beschreiben: Meine Zähne fühlen sich angenehm glatt an, ich habe auch das Gefühl, Zahnzwischenräume einigermaßen gut erwischt zu haben. Allerdings habe ich kein komplett reines Gefühl: Aufgrund der weichen Borsten merke ich, dass noch einige kleine Essensreste zwischen den Zähnen vorhanden sind. Ich würde das Gefühl nach dem Putzen deshalb als relativ sauber beschreiben, vor allem beim Atmen hat man ein gereinigtes Gefühl. Dennoch bin ich aufgrund der weichen Borsten skeptisch, ob ich alle Ablagerungen aus meinen Zahnzwischenräumen entfernen konnte. Die variablen Borstenlängen sind hierzu ein sehr guter Ansatz, der geringe Härtgrad der Borsten steht diesem Effekt allerdings im Weg.

Lebensdauer des Produkts

Auf der Rückseite der Pappverpackung finden wir auch hier wieder den uns bereits wohlbekannte Hinweis: Diese Zahnbürste soll ebenfalls alle 3 Monate ausgetauscht werden. Der Hersteller setzt noch hinzu, dass die Bürste auch vorher schon getauscht werden könnte, wenn die Borsten ausgefranst sind. Man scheint sich also bereits bewusst zu sein, dass die Borsten dieser Zahnbürste nicht besonders haltbar sind. Ich wäre deshalb selbst auch skeptisch, ob das Produkt tatsächlich 3 Monate lang nutzbar ist. Nach einmaligem, recht intensivem Putzen fransen bei mir bereits die ersten Borsten aus. Ich würde die Lebensdauer dieser Bürste daher im Vergleich zu den anderen Testprodukten recht niedrig einschätzen, etwa auf 1,5 Monate. Damit hält der Fünferpack dieser Bürsten bei Nutzung durch eine Einzelperson etwa 8 Monate lang.

Preis-Leistung

Hier liegt eine klare Stärke des Produkts: Es ist, wie bereits erwähnt, im Fünferpack erhältlich. Dieser kostet online lediglich 4,99 €, das macht einen Preis von etwa einem Euro pro Bürste! Damit ist sie bislang das bei weitem günstigste Produkt und kann auch mit gewöhnlichen Plastikbürsten konkurrieren! Für seinen Preis bekommt man eine Leistung, die eher zufriedenstellend ist: Nachteile sind die sehr weichen Borsten und die eher unergonomische Form der Bürste. Das Reinheitsgefühl ist dementsprechend eher positiv, aber nicht vollkommen überzeugend. Wenn man aber den Preis in die Beurteilung miteinbezieht, kann man absolut nicht meckern: Für den relativ geringen Preis kann man kein Testsieger-Produkt erwarten. Wenn man also sehr auf sein Geld schaut, dann bekommt man mit dieser Bürste ein Produkt, dass relativ befriedigende Putzergebnisse erzielt.

3.15 Dental Delight Bambuszahnbürste

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Die Dental Delight Bambusbürste kommt vom deutschen Hersteller Friends of Dents aus Bad Homburg. Sie ist ein sehr farbenfrohes Produkt, da sie in vier verschiedenen Ausführungen erhältlich sind. Wenn man das Produkt online bestellt, bekommt man einen persönlich und per Hand unterschriebenen Dankbrief des Herstellers mit zugestellt, eine nette Geste in meinen Augen. Das junge Startup bietet neben der Bambuszahnbürste noch weitere interessante Produkte wie beispielsweise vegane Zahnpasta an. Das Unternehmen möchte Zähneputzen für den Konsumenten mit mehr Spaß und Nachhaltigkeit verbinden. Ob ich mich für das Produkt begeistern kann und ob das Putzen tatsächlich Freude macht, werde ich jetzt austesten.

Erster Eindruck

Ich habe mich für eine Dental Delight-Bürste in weiß mit mittlerem Härtegrad entschieden. Ein kleiner Nachteil: Der Hersteller bietet online keine anderen Härtegrade an. Äußerlich ist die Verpackung meiner Bürste aufgrund der Farbe des Produkts ebenfalls weiß. Genutzt wurde recycelbares Papier, Plastik findet hier keine Anwendung. Auf der Vorderseite sehen wir neben dem Namen des Herstellers und des Härtegrads ein Bild der Bürste. Dieses ist eingerahmt von weißen Bambuspflanzen. Auf der Unterseite ist vermerkt, dass das Produkt klimaneutral hergestellt und das ausgestoßene CO2 komplett kompensiert wurde, eine super Eigenschaft! Das Produkt ist natürlich auch vegan. Diese Bürste ist natürlich ebenfalls frei von BPA und hergestellt im Land des Bambus, nämlich China. Auf der Rückseite finden wir einen Text darüber, inwiefern der Bambusgriff zur Plastikvermeidung beiträgt. Neben der Anschrift des Herstellers und dem Wort „Danke“ auf Chinesisch übersetzt, bietet die Verpackung keine weiteren wesentlichen Informationen. Die Verpackung bietet viele interessante Informationen zur nachhaltigen Herstellung des Produkts und ist optisch sehr ansprechend. Deshalb überzeugt sie mich.

Nutzungserlebnis

Nach dem Öffnen der Pappschachtel finden wir die Bürste nochmal in einem Papiersäckchen verpackt. Darauf sind nochmal ein paar Nutzungshinweise und Tipps zum Recycling vermerkt. Die ausgepackte Bürste hat einen runden Stiel und liegt damit beim Putzen überraschend angenehm in der Hand. Leider habe ich aber das Gefühl, weniger Grip zu haben als bei den gewellten Griffen. Optisch ist dieser Griff allerdings durchaus hübscher anzusehen. Die Bürste hat wieder Borsten in Wellenform, die zwar besser reinigen als komplett gerade Borsten, allerdings ist das Reinigungserlebnis in meinen Augen auch nicht außergewöhnlich. Der Bambus des Stiels ist relativ hart, beim Putzen der Backenzähne stoße ich damit öfter gegen meine Schneidezähne, was eher unangenehm ist. Die Borsten bestehen zwar nicht aus Naturmaterial sondern aus Nylon, schneiden für mich dennoch recht gut ab, wenn man die ausbaufähige Interdentalhygiene einmal außen vor lässt. Der Härtegrad ist sehr angenehm, man scheuert sich damit nicht das Zahnfleisch auf, er ist aber auch nicht zu weich, sodass sich kein gutes Putzgefühl einstellen würde. Die Borsten sind zudem sehr strapazierfähig: Auch bei sehr starkem Aufdrücken und Kauen nehmen sie keinen Schaden. Alles in allem schneidet die Bürste für mich also gut ab.

Reinheitsgefühl

Nach dem Putzen fühlt sich mein Mund tatsächlich sehr gereinigt an. Es sind definitiv keine Ablagerungen oder Essensreste mehr vorhanden, die nicht entfernt wurden. Die Zähne fühlen sich auch angenehm glatt und sauber an. Erstaunlicherweise habe ich auch zwischen den Zähnen ein reines Gefühl, obwohl diese Bürste keine speziellen Zwischenzahn-Borsten aufweist. Die Borsten haben einen sehr angenehmen Härtegrad, meine Zähne fühlen sich gut gereinigt an, dabei hat das Zahnfleisch aber auch bei sehr hartem Aufdrücken keine Verletzungen davongetragen. Ich bin mit dem Gefühl nach der Reinigung mit der Dental Delight Zahnbürste absolut zufrieden.

Lebensdauer des Produkts

Wie schon angesprochen, sind die Borsten des Produkts relativ hart. Damit würde ich der Bürste durchaus eine recht lange Lebensdauer attestieren. Auch bei mehrmaliger intensiver Nutzung werden die Borsten nicht fransig oder gehen aus. Dennoch gilt natürlich auch für diese Bambuszahnbürste, dass sie nach 3 Monaten ausgewechselt werden sollte, da sich in dem feuchten Milieu sonst leicht Bakterien bilden können. Diese drei Monate hält die Bürste von Dental Delight aber locker durch. Es gab bislang wenige Produkte, bei denen ich sehr skeptisch war, die meisten Produkte scheinen aber problemlos 3 Monate lang zu halten. Bei dieser Bürste mache ich mir genauso wenige Gedanken.

Preis-Leistung

Die Zahnbürste von Dental Delight ist online für 4,95 € erhältlich, also zu einem stolzen Preis. Dafür bekommt man eine Bambuszahnbürste mit Nylonborsten, die mit ihrem schicken, runden Look optisch Einiges hermacht. In der Nutzung kann die Bürste bedingt überzeugen: Es gibt ein paar kleinere Auffälligkeiten für mich, beispielsweise dass hier Borsten für die Zahnzwischenräume fehlen oder man mit dem harten Bambusstiel leicht an die Zähne stößt, was ein wenig unangenehm ist. In Sachen Reinheitsgefühl konnte mich die Dental Delight Bürste allerdings überzeugen, sie ist auch problemlos 3 Monate lang nutzbar, bis sie ohnehin ausgetauscht werden sollte. Für den Preis bekommt man ein in meinen Augen ausgereiftes und gut funktionierendes Produkt, dass vor allem durch seine Optik besticht, für mich aber auch ein paar Verbesserungsmöglichkeiten bietet. Für den stolzen Preis des Produkts würde ich eher zu einer anderen Bambusbürste greifen, attestiere diesem Produkt aber dennoch eine gute Leistung. Dem hohen Preis wird sie in meinen Augen aber nicht ganz gerecht.

3.16 My White Secret Bambuszahnbürste

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Auch diese Bambuszahnbürste kommt wieder von einem englischen Hersteller zu uns. My White Secret vertreibt neben den Zahnbürsten noch eine Reihe anderer Produkte für die Mundhygiene, beispielsweise Zahnseide oder Zahnpasta. Auch dieses Unternehmen hat für seinen Viererpack Bambusbürsten wieder auf einen Trick zurückgegriffen, den wir im Test schon öfter gesehen haben: Damit man sie besser voneinander unterscheiden kann, wenn mehrere Zahnbürsten gleichzeitig genutzt werden, hat jedes Produkt eine andere Borstenfarbe. Letztere bestehen hier leider nicht aus einem Naturmaterial, man setzt stattdessen wie so oft Nylon ein. Doch ich will an dieser Stelle nicht direkt zu tief einsteigen. Fangen wir zu Beginn des Tests deshalb wie immer mit dem ersten Eindruck des Produkts an!

Erster Eindruck

Der Viererpack Zahnbürsten von My White Secret kommt in einer weißen Pappschachtel, auf Plastik wurde dabei verzichtet. Auf der Vorderseite sehen wir die vier verschiedenfarbigen Bürsten, die von kleinen Pandas gehalten werden. Beim Härtegrad der Bürsten handelt es sich um Soft, es wird sich also zeigen, ob diese zufriedenstellend reinigen. Positiv fällt noch auf, dass es sich auch hier beim verwendeten Bambus um Moso-Bambus handelt. Dieser ist keine Nahrungsquelle von Pandas, damit ist diese Bürste pandafreundlich. Auf den Seiten der Schachtel sehen wir die Social Media Handles des Herstellers und einige Hinweise zum Produkt. So ist es einerseits vegan, da keine tierischen Stoffe zum Einsatz kommen. Auch wurden keine Tierversuche in Zusammenhang mit dieser Bambusbürste durchgeführt. Zuletzt ist sie noch plastikfrei und sollte recycelt werden. Da es sich hier um Nylonborsten handelt, sollten diese abgetrennt und gesondert vom Bambus entsorgt werden. Neben einer kleinen Produktbeschreibung und Hinweisen zur Bambusbürste auf der Rückseite war es das im Wesentlichen bereits mit Informationen! Sie macht einen soliden, normalen Eindruck. 

Nutzungserlebnis

Beim Öffnen der Verpackung sieht man, dass jede Bürste aus Hygienegründen noch einmal in einem Papierbeutel verpackt ist. Nach dem Aufreißen sehen wir eine Zahnbürste vor uns, die das Logo des Herstellers, einen Mund, eingraviert hat. Sie ist leider nicht besonders ergonomisch beim Putzen, da sie einen geraden Stil aufweist, der wenig Halt bietet. Diese Bürste dürfte sich gut für Kinder eignen: Die Borsten sind nämlich sehr soft und auch der Bürstenkopf ist eher klein. Die Zahnbürste ist extrem weich, für meinen Geschmack viel zu weich: Man hat das Gefühl, die Borsten rutschen beim Aufdrücken seitlich an den Zähnen ab. Im Härtetest verliert die Bürste keine Borsten, auch bei sehr grobem Putzen verformen sich die Borsten nicht, was sehr positiv ist. Ein weiterer Vorteil; Die Bürste hat Borsten unterschiedlicher Längen, mit denen man besser in Zahnzwischenräume gelangt. Aufgrund der besonders weichen Borsten wird dieser Effekt aber eher gedämpft. Der Bambus ist angenehm weich, auch im Mund ist er geschmeidig und fühlt sich nicht holzig an. Das Putzerlebnis ist also eher durchwachsen, die sehr weichen Borsten machen die Zahnbürste eher nicht zu meinem Favoriten.

Reinheitsgefühl

Das Gefühl nach dem Putzen ist nicht komplett überzeugend: Wie gesagt kann die Bürste ja mit einer Interdentalfunktion punkten, da man mit den unterschiedlich langen Borsten theoretisch in Zahnzwischenräume vorstoßen kann. Durch die sehr weichen Borsten gelingt dies aber wenig und das macht sich auch nach dem Putzen bemerkbar: Die Zahnzwischenräume fühlen sich nämlich nicht sehr rein an. Die Bürste reinigt alle Essensreste und Ablagerungen aus dem Mundraum, ich habe nicht mehr das Gefühl, dass grobe Unreinheiten zurückgeblieben sind. Auch die Zähne fühlen sich auf der Oberfläche sehr weich und glatt an. Gerade im Bereich der Backenzähne habe ich allerdings besagtes, unreines Gefühl in den Zahnzwischenräumen. Die Bürste eignet sich in meinen Augen tatsächlich gut für Kinder, meine Zähne fühlen sich aber nicht vollkommen sauber an.

Lebensdauer des Produkts

Dieser Hersteller gibt auf der Verpackung keine detaillierten Informationen dazu, wann die Bürste ausgetauscht werden sollte. Auch hier gilt aber natürlich wieder, dass die Bürste nach 3 Monaten aus Hygienegründen ausgetauscht werden sollte. Im einmaligen Härtetest, also beim Kauen und enorm groben Aufdrücken hat die Bürste keinerlei Schäden genommen. Deshalb bin ich mir relativ sicher, dass das Produkt bei moderater Nutzung die besagten 3 Monate aushalten dürfte. Die Bürsten sind ja im Viererpack erhältlich. Dabei sind die Borsten unterschiedlich gefärbt, damit sie besser voneinander unterschieden werden können. Wenn du die Bürsten allerdings nur für alleinige Nutzung bestellst, sollten sie dir für etwa ein Jahr lang erhalten bleiben!

Preis-Leistung

Wie bereits erwähnt sind die Bürsten von My White Secret im Viererpack zu haben. Dieser kostet online lediglich 6,48 €. Das macht einen Stückpreis von 1,62 € pro Bürste, was die Bürste zu einem der günstigsten Produkte bislang im Test macht. Diese Bambuszahnbürste kann in der Nutzung für mich nur bedingt punkten: Die weichen Borsten stehen einer besonders gründlichen und sauberen Reinigung in meinen Augen im Weg. Positiv ist allerdings, dass auch dieses Produkt Borsten unterschiedlicher Längen aufweist. Aufgrund des kleinen Kopfes und des geringen Härtegrads ist das Produkt super geeignet für Kinder. Mein Reinheitsgefühl nach der Reinigung war dementsprechend allerdings ebenfalls nicht komplett zufriedenstellend, vor allem die Zahnzwischenräume haben sich aufgrund des geringen Härtegrads nicht besonders sauber angefühlt. Die Leistung ist in meinen Augen daher eher durchwachsen. Berücksichtigt man aber den Preis, ist die Leistung absolut angemessen. Für 1,62€ pro Produkt kann ich keine höchsten Ansprüche stellen und perfekte Ergebnisse erwarten. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist daher in meinen Augen in Ordnung!

3.17 GeekerChip Bambuszahnbürsten

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Mit dem Produkt von GeekerChip haben wir nun erstmals eine richtige Großpackung im Test. Damit etwas mehr Schwung in die Sache kommt, hat sich auch dieser Hersteller dazu entschieden, die Bürsten unterschiedlich einzufärben und so haben wir auch hier eine Zahnbürste mit Regenbogenfarben. Besonders preislich setzt das Produkt einen neuen Benchmark, dazu aber später noch mehr. Die Bürste von GeekerChip ist ein Produkt, dass nach langer Zeit einmal wieder mit Aktivkohle beschichtet ist. Ich bin daher besonders gespannt, wie sie in der Nutzung abschneiden wird. Was allerdings auffällt: Auf der äußeren Verpackung ist keine Information bezüglich des Härtegrads zu finden: Auch hier frage ich mich, als wie hart sich meine Bürste herausstellen wird. Wie immer starte ich aber mit dem ersten Eindruck, den ich von der Verpackung bekomme!

Erster Eindruck

Die GeekerChip Bambuszahnbürste kommen – wie wir es bereits gewohnt sind – in einer Pappschachtel zu uns. Positiv möchte ich auch hier wieder betonen, dass bewusst auf Plastik verzichtet wurde! Die Verpackung ist eher minimalistisch gehalten. Auf der Vorderseite sehen wir ein Bild einer Zahnbürste sowie einige Eigenschaften des Produkts. Die Zahnbürsten sollen 100% natürlich sein, was ich nicht ganz nachvollziehen kann, da sie mit Nylonborsten bestückt sind. Diese sind weich und mit Aktivkohle beschichtet. Man wird außerdem darauf hingewiesen, dass das Produkt frei von Bisphenol A ist. Hier wird noch einmal aufgeführt, dass der Griff aus Bambus besteht und die Verpackung aus recyceltem Papier besteht. So weit so gut. Auf der Rückseite werden diese Features noch einmal in kleinen Texten erklärt, weitere wesentliche Informationen bietet uns die Verpackung nicht. Sie macht also einen soliden Eindruck, bietet aber nichts außergewöhnlich Neues.

Nutzungserlebnis

Die Bürsten sind jeweils noch einmal einzeln verpackt. Nach dem Öffnen hat man auch hier wieder eine gerade Bürste vor sich. Sie ist nicht ergonomisch geformt und liegt daher weniger gut in der Hand. Auch der Bambus ist weniger weich, ich habe hier eher Sorgen dass sich Splitter lösen können. Beim Putzen fühlt er sich dennoch angenehm und nicht fremd im Mundraum an. Die Borsten selbst haben unterschiedliche Längen, was mir positiv auffällt: Beim Putzen gelange ich so besser in Zahnzwischenräume. Der Hersteller gibt den Härtegrad der Bürsten als soft an, nach dem Öffnen der Verpackung habe ich dies auf der Bürste selbst lesen können. In der Nutzung erweist sich das Produkt als dementsprechend weich. Das wirkt dem Zwischenzahn-Reinigungseffekt eher entgegen, da die Borsten dafür in meinen Augen nicht fest genug sind, um in die Zwischenräume vorzudringen. Nicht alle Zahnbürsten haben aber verschieden lange Borsten. Es gibt auch Produkte im Paket, deren Borsten gleichmäßige Längen aufweisen. Ein Pluspunkt für das Produkt also, da hier variabel, je nach Vorliebe, ausgewählt werden kann. Bei intensivem und grobem Putzen zeigt sich, dass sich hin und wieder auch Borsten lösen können. Ein Ausfransen konnte ich nicht feststellen. Das Erlebnis bei der Nutzung lässt sich als eher unbefriedigend zusammenfassen.

Reinheitsgefühl

Auch nach dem Putzen fühlen sich Mund und Zähne nicht besonders rein an. Besonders in Zahnzwischenräumen konnte die Bürste gefühlt nicht gut genug reinigen, im Bereich der Backenzähne fühlt sich mein Mund noch etwas unrein an. Grobe Essensreste und Rückstände wurden problemlos beseitigt, ich habe nicht das Gefühl, dass dahingehend etwas zurückgeblieben ist. Oberflächlich fühlen sich meine Zähne glatt und weich an, an den Ansätzen habe ich bei Berührung noch ein etwas unsauberes Gefühl. Mein Zahnfleisch habe ich beim Putzen nicht verletzt, aufgrund des geringen Härtegrads reinigt die Bürste eher sanft. Dennoch bin ich mit dem Gefühl nach dem Putzen nicht besonders zufrieden.

Lebensdauer des Produkts

Wie bei allen Zahnbürsten gilt auch hier, dass das Produkt spätestens nach 3 Monaten ausgewechselt werden sollte. Der Hersteller vermerkt auf der Verpackung, dass der Nutzer die Bürste nach 2 bis 3 Monaten tauschen sollte. Aufgrund des geringen Härtegrads attestiere ich aber sowohl den Bürsten mit variabel langen Borsten als auch den Bürsten mit gleichlangen Borsten eher eine geringe Lebensdauer. Bei intensivem Putzen können hier und da bereits Borsten ausgehen. Wenn man mit 2 Monaten pro Bambuszahnbürste kalkuliert, kommt man auf eine Lebensdauer von 20 Monaten für dieses Produkt. Aufgrund der weichen Borsten würde ich diese Rechnung aber als eher hoch angesetzt ansehen. Problematisch ist hier, dass die Zahnbürsten direkt im Zehnerpack erhältlich sind. Wenn sie dir also nicht liegen, sitzt du auf 9 unbefriedigenden und nicht geeigneten Produkten herum. Wenn du Gefallen am Produkt findest, bietet dir ein Zehnerpack natürlich einen Kostenvorteil: Die Bürsten haben so einen deutlich geringeren Stückpreis als beim Einzelkauf.

Preis-Leistung

Hier liegt der ganz klare Vorteil der GeekerChip Zahnbürsten: Der Zehnerpack kostet online nämlich lediglich 4,99 €. Das macht einen Stückpreis von etwa 50 Cent, womit diese Bambusbürste sogar günstiger als viele Plastikbürsten ist. Zu diesem Preis bekommt man aber auch nicht zu viel Leistung: Der glatte Stiel ist eher unergonomisch geformt, durch die weichen Borsten gelangt man schlecht in Zahnzwischenräume und hat das Gefühl, man rutsche eher auf den Zähnen ab. Außerdem können hier und da Borsten ausgehen. Entsprechend durchwachsen ist das Erlebnis nach dem Zähneputzen. Vor allem zwischen den Zähnen und an den Zahnhälsen stellt sich kein wirkliches Gefühl von reinen Zähnen ein. Für diesen Preis kann man aber natürlich auch keine Glanzleistung erwarten. Mein Fazit: Im Vergleich zu den anderen Bürsten schneidet die GeekerChip Bambuszahnbürste deutlich schlechter ab. Im Hinblick auf den Preis bekommt man aber eine mehr als angemessene Leistung, das Verhältnis stimmt!

3.18 Livaia Bambus Zahnbürste

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Die Livaia Zahnbürste ist online im Viererpack erhältlich und kommt von der Leipziger Firma BeGreat GmbH zu uns. Auf jeder der vier Bürsten ist jeweils ein Tiermotiv abgebildet: Es gibt Panda, Affe, Fuchs und Pinguin. Das macht die Bürsten bei gleichzeitiger Nutzung nicht nur leichter voneinander unterscheidbar sondern das Zähneputzen auch für Kinder attraktiver! Der Hersteller vertreibt unter verschiedenen Namen und Marken diverse Lebensmittel und Haushaltsprodukte. Neben der Livaia Bambuszahnbürste kommt beispielsweise auch noch die Neurone von BeGreat, ein Getränk das die Konzentration fördern soll. Kommen wir aber von der Produktpalette wieder auf die Bambus-Zahnbürste zu sprechen: Wie sich das Produkt im Test macht und ob es seinen Preis wert ist, wird sich jetzt zeigen!

Erster Eindruck

Die Bambuszahnbürsten kommen in einer hübschen Pappschachtel. Diese ist farbig bedruckt, man hat zuerst den Eindruck, sie wäre deshalb weniger nachhaltig und umweltfreundlich. Allerdings versichert der Hersteller, dass das Produkt absolut plastikfrei ist, eine super Eigenschaft also. Auf der Vorderseite der braunen Verpackung sehen wir das Bild eines Pandas beim Zähneputzen, dazu einige Produkthinweise in grünen Boxen. Die Livaia-Zahnbürste besteht demnach zu 100% aus Bambusholz. Laut Hersteller wird dieses „pandafreundlich“ gewonnen, weshalb ich annehme, es handelt sich dabei um Moso-Bambus. Pestizide sollen beim Anbau ebenfalls gemieden werden. Es wird außerdem darauf hingewiesen, dass die Bürste vegan und biologisch abbaubar ist. Aufgrund der Borsten aus Nylon hat mich Letzteres stutzig gemacht. Im Internet ist zu lesen, dass die Borsten aus „Spezial-Nylon“ bestehen. Auf der Rückseite lesen wir, dass die Borsten daher tatsächlich auch biologisch abbaubar sind, aber lange dafür brauchen und daher getrennt entsorgt werden sollten. Auf der Rückseite der Schachtel finden wir außerdem eine Telefonnummer und Mailadresse bei Fragen und Problemen. Das zeugt von Vertrauen in das Produkt und gutem Service gegenüber dem Kunden! Neben einem relativ langen Text über den Naturbambus und seine Eigenschaften sowie der Anschrift des Herstellers bietet die Verpackung der Livaia-Bürsten keine weiteren relevanten Informationen. Sie macht einen sehr guten und nachhaltigen Eindruck auf mich!

Nutzungserlebnis

Was ich schon einmal negativ anmerken muss ist, dass die Verpackung enorm schwer öffnen lässt. Ich musste sie tatsächlich aufreißen um an die Bürsten zu kommen, die noch einmal einzeln verpackt waren. Die Bürsten haben einen runden Griff. Damit bietet sie wesentlich besseren Grip als Bürsten mit flachem Stiel, liegt aber in meinen Augen schlechter in der Hand als Bürsten mit gewelltem Griff. Der Bambusstiel ist enorm weich, die Bürste fühlt sich daher sehr angenehm im Mundraum an. Leider stoße ich aber beim Putzen meiner Backenzähne mit dem Stiel häufig an meine Schneidezähne, was eher unangenehm ist. Ich habe leider nirgends Informationen darüber gefunden, ob der Bambusstiel wachsbeschichtet ist oder nicht, vermute allerdings eher, dass ohne Wachs gearbeitet wurde. Die Bambusbürste weist relativ softe Borsten auf. Beim darauf Herumkauen und beim festen Aufdrücken nehmen diese aber keinerlei Schaden, ein klarer Pluspunkt. Auch diese Bürste ermöglicht aufgrund unterschiedlich langer Borsten eine Zwischenzahnreinigung. Allerdings gilt für mich auch hier wieder: Wegen des sehr weichen Härtegrads sind die Borsten nicht starr genug, um in die Zahnzwischenräume zu gelangen und weichen bei Druck eher zur Seite aus. Mein Fazit nach dem Putzen: Eine optisch sehr schöne Zahnbürste, deren Holz und Borsten sich angenehm weich im Mund anfühlen und die daher bestens für Kinder geeignet ist. Aufgrund des geringen Härtegrads ist die Bürste für meinen Geschmack allerdings leider zu weich.

Reinheitsgefühl

Nach dem Putzen habe ich hier ein ähnliches Gefühl als bei anderen, weichen Zahnbürsten. Meine Zähne fühlen sich oberflächlich glatt und rein an. Allerdings habe ich die Sorge, dass meine Zahnzwischenräume, besonders im Bereich der Backenzähne, nicht ausreichend gereinigt wurden. Grobe Verunreinigungen wie Essensreste wurden natürlich zuverlässig entfernt. Ablagerungen zwischen den Zähnen könnten aber zurückgeblieben sein, zumindest bin ich nach dem Putzen mit dieser Bürste skeptisch. Auch hier gilt für mich wieder: Für Kinder ist die Bürste in meinen Augen aufgrund der geringen Härte auf jeden Fall geeignet, da Verletzungen damit ausgeschlossen sind. Meine Zähne fühlen sich nach dem Putzen allerdings nicht besonders sauber an.

Lebensdauer des Produkts

Auch auf die Livaia-Zahnbürste trifft der Hinweis zu, dass die Zahnbürste spätestens nach 3 Monaten gewechselt werden sollte. Andernfalls können sich aufgrund des feuchten Bürstkopfes mit der Zeit Bakterien bilden, die nichts in Mundraum zu suchen haben. Diese drei Monate dürfte die Zahnbürste problemlos überstehen. Trotz intensivem Kauen und starkem Aufdrücken nehmen die sehr saften Borsten überraschenderweise keinen Schaden. Im Viererpack sollten die Zahnbürsten etwa ein Jahr lang halten, im Gebrauch als Paar dementsprechend ein halbes Jahr. Großpackungen haben hier jeweils einen Vorteil und einen Nachteil: Einerseits kommst du so vergleichsweise günstig an deine Zahnbürsten, da der Preis pro Stück im Vergleich zu Einzelprodukten geringer ist. Andererseits kannst du nicht testen, ob dir diese Bürste liegt. Wenn sie dir am Ende zu weich ist, hast du noch 3 weitere Exemplare davon herumliegen. Das trifft natürlich auch auf diesen Viererpack zu.

Preis-Leistung

Die Bambuszahnbürsten von Livaia sind im Viererpack für 5,95 € erhältlich. Auf die einzelne Bürste umgerechnet kommt man damit auf 1,49 € pro Stück. Damit ist das Produkt im Vergleich zu den anderen Bürsten im Test eher günstig. Für seinen Preis bekommt man eine Bürste, die einen angenehm weichen, runden Bambusstiel aufweist. Optisch ist die Zahnbürste recht hübsch anzusehen, auf jedem Produkt im Viererpack ist ein anderes Tier abgedruckt Die Borsten sind ebenfalls relativ weich und damit für Kinder bestens geeignet. Für meinen Geschmack ist die Bürste allerdings leider zu weich: Ich habe nicht das Gefühl, Zahnzwischenräume damit gut reinigen zu können, trotz der verschieden langen und damit für Zwischenzahnreinigung optimierten Borsten. Dementsprechend unbefriedigend fühlt sich für mich auch das Gefühl nach dem Putzen an. Mich überzeugt die Leistung eher nicht, da ich härtere Bürsten bevorzuge und ihnen eine bessere Leistung zuschreibe. Allerdings ist die Zahnbürste relativ günstig, ich erwarte vom Produkt also keine Bestleistung. Das Preis-Leistungs-Verhältnis geht also auch für mich vollkommen in Ordnung. Als Liebhaber weicher Borsten bekommst du hier allerdings ein Bürste, die ihr Geld absolut wert ist und Potential hat, dein neues Lieblingsprodukt zu werden!

3.19 Hydrophil Bambuszahnbürste

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Diese Zahnbürste der Marke Hydrophil kommt von dem Hamburger Unternehmen Wasserneutral GmbH, gegründet von drei Freunden, denen Nachhaltigkeit am Herzen liegt. Wie der Name der Marke schon vermuten lässt, steht Wasser im Fokus der Produkte. Für deren Herstellung wird so gut es geht auf natürliche Rohstoffe zurückgegriffen, wodurch beispielsweise Grundwasser nicht verunreinigt und keine künstliche Bewässerung eingesetzt wird. Die Hydrophil Bambusbürste soll außerdem klimaneutral sein. Das bei der Herstellung freigesetzte CO2 wird kompensiert, indem sich da Unternehmen beispielsweise in Indien an Klimaschutzprojekten beteiligt. Die Zahnbürste weist also einige besondere Eigenschaften auf, die uns so bislang im Test noch nicht begegnet sind. Ob sie auch in der Nutzung überzeugen kann, sehen wir uns jetzt näher an!

Erster Eindruck

Äußerlich wirkt die Zahnbürste relativ unbeeindruckend: Sie kommt in einem einfachen, braunen Pappkarton, auf dessen Vorderseite wir eine Skizze des Produkts selbst sehen. Cool ist, dass du aus verschiedenen Farben und Härtegraden auswählen kann, ich habe mich für eine grüne, mittelharte Bürste entschieden. Bei den Farben, die eingesetzt werden, handelt es sich um Naturfarben, welche frei von Lösemitteln sind. Hier wurde der Nachhaltigkeitsgedanke also wirklich konsequent zu Ende gedacht. Auf der Seite der Verpackung erfahren wir, dass die Bürste aus Bambus hergestellt wurde. Auch hier wurde wieder Moso-Bambus verwendet, der keine direkte Nahrungsquelle von Pandabären darstellt, ein weiterer Pluspunkt des Produkts! Außerdem ist es frei von Tierversuchen. Hinten auf der Schachtel lesen wir noch, dass es sich beim Borstenmaterial um natürliches Nylon auf Basis von Rizinusöl handelt. Plastik sucht man also auch hier vergebens. Das Produkt scheint also tatsächlich bis ins Detail, beispielsweise bis hin zum Lack, der als Beschichtung dient, nachhaltig hergestellt zu sein. Ich habe einen sehr positiven ersten Eindruck gewonnen!

Nutzungserlebnis

Wenn man die Bürste aus ihrer Schachtel holt, ist sie noch einmal in Papier verpackt. Packt man die Bürste aus, so findet man ein enorm leichtes Produkt vor. Der Bambus wiegt deutlich weniger als der von Vorgängerbürsten. Die Bürste fühlt sich natürlich und weich im Mund an. Der Griff ist rund, damit liegt die Bürste in meinen Augen gut beim Putzen in der Hand, ergonomisch gewellte Produkte bieten allerdings etwas mehr Grip. Die weißen Borsten sind relativ dicht und natürlich härter als die zuvor getesteten, weichen Bürsten. Der Härtegrad ist für mich beim Putzen sehr angenehm. Die Borsten sitzen sehr fest und sind gut verarbeitet, die Bürste verliert beim Härtetest keine Borsten. Bei starkem Putzen fransen diese aber schon nach den ersten Malen etwas aus. Leider haben die Borsten allesamt dieselbe Länge, eine Zwischenzahnreinigung ist also auch hier kaum möglich. Bis auf diese Tatsache reinigt die Bürste aber in meinen Augen sehr angenehm. Diesen Härtegrad würde ich für Kinder beispielsweise weniger empfehlen, ich selbst bin mit der Reinigung aber weitestgehend zufrieden.

Reinheitsgefühl

Nach dem Putzen fühlt sich mein Mund angenehm gereinigt an. Ich habe hier ein weitestgehend sauberes Gefühl, was aber auch an dem mittleren und daher für mich angenehmen Härtegrad liegen kann. Meine Zähne sind glatt und weich, auch bis zum Zahnansatz stellt sich ein frischen Gefühl ein. Durch die Härte der Borsten gelangt man mit dieser Bürste einigermaßen gut in Zahnzwischenräume und Lücken. Leider wurden hier aber keine verschieden langen Borsten eingesetzt, mit denen man noch effektiver in Zwischenräumen hätte reinigen können. Unreinheiten wie Plaque oder gar Essensreste bleiben natürlich nicht zurück. Ich bin nach dem Putzen also im Großen und Ganzen zufrieden, einzig die Zwischenräume im Bereich der Backenzähne hätten besser gereinigt werden können und fühlen sich ein wenig unsauber an.

Lebensdauer des Produkts

Die Zahnbürste sollte, genau wie alle anderen Produkte, spätestens nach 3 Monaten ausgewechselt werden. Da die Borsten nach dem Putzen oft feucht bleiben, bilden sich mit der Zeit nämlich Bakterien auf der Oberfläche. Direkt auf der Verpackung der Hydrophil-Bürste finden wir dazu keinen Hinweis, das heißt aber natürlich nicht, dass diese Bürste nicht gewechselt werden müsste. Ich mache mir allerdings keine Gedanken, dass diese Zahnbürste die 3 Monate nicht überleben könnte: Vom leichten Bambusstiel lösen sich keine Splitter, die Bürste verliert auch keine Borsten. Es besteht die Gefahr, dass das Produkt ausfransen kann, ich bin allerdings guter Dinge, dass die Hydrophil-Bambuszahnbürste bei moderater Nutzung problemlos 3 Monate lang verwendet werden kann.

3.20 Beainfir Bambus Zahnbürsten

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Das zwanzigste und damit letzte Produkt im Test stammt vom Hersteller Beainfir. Online findet man von diesem Hersteller allerlei nützliche Haushaltsgegenstände wie beispielsweise Nagelfeilen oder auch Pillendosen. Nachhaltigkeit scheint dabei aber eher nicht das Markenimage zu sein. Die Bürsten sind direkt im Sechserpack erhältlich. Damit sie bei gleichzeitiger Nutzung nicht verwechselt werden, hat auch dieser Hersteller seine Bürsten wieder mit Buchstaben versehen. Ob diese Bambusbürsten auch im Test überzeugen können und welche Besonderheiten sie bieten, werden wir jetzt etwas genauer unter die Lupe nehmen!

Erster Eindruck

Die Bürsten kommen in einer einfach gehaltenen Pappverpackung, die vollkommen recycelbar ist. Sie kommt nämlich ohne jegliches Plastik aus, in diesem Test keine Besonderheit aber dennoch eine sehr positive Eigenschaft! Die Verpackung trägt seitlich sowie oben und unten auf der Front eine schwarze Farbe, in der Mitte sehen wir im Hintergrund ein Muster von grünen Pflanzen. Auf der Vorderseite können wir den Namen des Herstellers lesen, hinterlegt von einer grünen Blase. Außerdem werden wir hier auf ein paar Eigenschaften der Bürste hingewiesen. Demnach seien alle Stoffe komplett natürlichen Ursprungs und dadurch auch biologisch abbaubar. Online habe ich herausgefunden, dass die Borsten aus Bambusfaser bestehen sollen. Damit ist diese Bürste sehr umweltfreundlich, ein großes Plus im Vergleich zu den Produkten, die synthetisches Nylon nutzen. Außerdem wurde die Bürste unter Verwendung von Moso-Bambus hergestellt. Auch das haben wir schon häufiger gelesen: Hierbei handelt es sich eine Bambussorte, die keine direkte Nahrungsquelle für Pandas ist. Der Artikel wurde außerdem frei von Tierversuchen hergestellt. Das waren auch schon alle Infos, die man der spärlich bedruckten Verpackung entlocken kann. Auf der Rückseite erfahren wir noch, dass die Bürsten in China, dem Land des Bambus, hergestellt wurden. Wenn man allen Versprechungen des Herstellers tatsächlich glauben kann, dann handelt es sich um ein sehr umweltfreundliches und nachhaltiges Produkt! Ich bin schon gespannt auf das Erlebnis bei der Nutzung dieser Bürste.

Nutzungserlebnis

Die Bürsten sind beim Öffnen der Verpackung noch einmal separat in kleine Schachteln gehüllt. Der Kunde bekommt außerdem ein praktisches, nachhaltiges Bambusetui oben drauf, eine nette Zugabe in meinen Augen! Der Stiel der Bürsten selbst ist nicht der Länge nach ergonomisch gewellt (bzw. Verschieden hoch), weist aber eine ergonomische Wellenform in der Breite auf. Sie liegt damit relativ gut und angenehm beim Putzen in der Hand, aber schlechter als runde oder ergonomisch gewellte Bürsten. Der Bürstenkopf ist eher schmal und klein, außerdem ist der Bambus angenehm weich. Dadurch fühlt sich die Bürste geschmeidig im Mund an und erzeugt kein Gefühl eines Fremdkörpers. Die Borsten der Bürste sollen mit Aktivkohle behandelt sein. Dadurch sollte das Produkt ein besseres Ergebnis als andere Zahnbürsten ohne dieses Feature erzielen. Außerdem unterscheidet sich hier die Länge der Borsten. Das macht es einfacher, in Zahnzwischenräume zu gelangen. Von Interdentalborsten würde ich aber dennoch nicht sprechen. Sie sind zudem sehr weich, ich habe nicht das Gefühl, wirklich komplett zufriedenstellend zu reinigen. Bei besonders grobem Putzen franst die Bürste nicht aus, sie verliert auch beim Herumkauen keine Borsten, ein klarer Pluspunkt also! Bis auf die recht weichen Borsten beim Putzen überzeugt mich das Produkt in der Nutzung!

Reinheitsgefühl

Nach der Zahnreinigung fühlt sich mein Mundraum größtenteils gereinigt an: Die Zahnoberflächen sind sehr weich. Ich merke bei der Berührung, dass auch am Zahnansatz kein Plaque mehr zurückgeblieben zu sein scheint. Essensreste hat die Bürste natürlich auch komplett entfernt. Trotz der unterschiedlich langen Borsten stellt sich aber auch hier wieder ein gewisses Gefühl der Unreinheit ein, gerade im Bereich der hinteren Backenzähne. Das resultiert natürlich aus den sehr weichen Borsten der Bambuszahnbürste. Größtenteils fühlt sich der Mundraum aber sauber und rein an. Das Gefühl ist also zufriedenstellend, die Bürste wird aber (wie viele andere Produkte hier im Test) aufgrund der mangelnden Reinigung der Zahnzwischenräume nicht mein Favorit werden.

Lebensdauer des Produkts

Auch bei diesen Bürsten ist es wieder dasselbe Spiel: Sie sollten spätestens nach 3 Monaten aufgrund der Gefahr, dass Bakterien auf den feuchten Borsten entstehen können, gewechselt werden. Diese Bürste hat hinsichtlich der Lebensdauer für mich aber sehr positiv abgeschnitten: Trotz ihrer sehr weichen Borsten hat sie im Härtetest keine davon verloren und sie sind auch nicht ausgefranst. Daher mache ich mir bei den Beainfir-Bambuszahnbürsten keine Gedanken, dass sie die 3 Monate nicht überstehen könnten. Bei dieser angenommenen Nutzungsdauer dürften die Bambuszahnbürsten im Sechserpack also bei Nutzung als Einzelperson 18 Monate oder eineinhalb Jahre lang halten.

Preis-Leistung

Sechs Stück der Beainfir-Bürsten sind für 7,99 € online zu haben. Pro Stück macht das einen sehr starken Preis von 1,33 €. Für dieses Geld würde man wohl keine besondere Glanzleistung erwarten, das Produkt kann bei mir aber absolut punkten! Im Paket ist ja auch noch eine praktische Reiseverpackung für die Bürsten enthalten. In der Reinigung zeigt die Bürste eine solide Leistung: Sie liegt gut in der Hand, die Borsten gehen nicht aus oder fransen, die Bürste hat eine Zwischenzahnfunktion und mit Aktivkohle behandelte Borsten. Nach der Nutzung bleibt aufgrund des geringen Härtegrads allerdings leider ein leicht unsauberes Gefühl in den hinteren Zahnzwischenräumen zurück, was ich im Test aber schon des Öfteren bemängelt habe. Dennoch bekommt man hier eine gute Zahnbürste, im Hinblick auf den Preis kann das Produkt wirklich abliefern und gibt einen sehr guten Eindruck ab.

4. Fazit des Tests

Der Test der Bambuszahnbürsten hat mich im Nachhinein betrachtet überrascht. Auf meiner Seite habe ich ja bereits nachhaltige Zahnseide oder auch nachhaltige Spülschwämme getestet. Auch dort gab es durchaus Qualitätsunterschiede, es gab Produkte die mich mehr überzeugt haben als andere. Bei den Bambuszahnbürsten fielen diese Unterschiede aber noch deutlicher aus: Manche Produkte haben mich absolut nicht befriedigt wohingegen andere mich vollkommen begeistert haben! Ich werde auch hier keinen klaren Gewinner oder Verlierer benennen: Meine Meinung betrachte ich nämlich nicht als in Stein gemeißelt, im Zweifel sollte sich jeder, ausgehend von meinen Statements, noch selbst von den einzelnen Produkten überzeugen und sie nicht nur aufgrund meiner Aussagen als gut oder schlecht abstempeln. Ich will an dieser Stelle aber auch noch einmal festhalten, dass es kein Produkt im Test gab, dem ich ein Totalversagen attestieren würde. So war beispielsweise keine Bürste nach einmaliger Nutzung kaputt, ich habe mich auch nicht im Mund verletzt. Dennoch waren Qualitätsunterschiede hier in meinen Augen klar erkenntlich. Mich hat überrascht, dass die Bambuszahnbürsten den Plastikprodukten oftmals in nichts nachstehen: Nachhaltige Öko-Produkte werden oft mit schlechterer Leistung gleichgesetzt. Das kann ich so nicht unterstreichen, was mir dieser Test wieder einmal vor Augen geführt hat. Ich hoffe, ihr hattet Spaß beim Lesen!

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